Berichte 2002-2008 - AGFS

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Berichte 2002-2008

Cruising

 

FAHRTENWETTBEWERB 2008
„Meilenfresser“
Liebe Wind- und Wassersportler,

und Wind und Wasser von allen Seiten gab es in diesem Sommer ja mal wieder mehr als man zum Segeln wirklich braucht. Aber es gab auch Segler, die über Windmangel geklagt haben.
Der eine oder andere Bericht vermerkt ausdrücklich an manchen Stellen „Endlich mal wieder Segeln“ oder leider konnten wir nur 168 der xxx Meilen Segeln. Den Rest musste der Motor leisten.
Auf der anderen Seite gab es Berichte mit der Angabe 18. – 22. xxx Hafentage, Windstärke W / SW 6 bis 7 in Böen bis zu 11 Beaufort, das gehört dann wohl eher in den ZUVIEL Anteil.

Eine der Auswertungsregeln lautet „pro 5 Segeltage – 1 Hafentag“. Dieses Jahr hatten wir bei der Auswertung jedenfalls keinerlei Probleme pro 5 Segeltage einen Hafentag zu finden, bei manchen war es genau umgekehrt pro 5 Hafentage ein Segeltag, aber alle haben einstimmig erklärt sie hätten sich auf jeden Fall gut erholt.

Wir kamen dann auch nach reiflicher Überlegung zu dem Schluß:
„Das muss am Wetter gelegen haben!!“

Aber nichts desto weniger – haben trotzdem 18 Segler eine Reise im Normalen Rahmen (6 Wochen) und 6 Segler Langfahrten eingereicht. Die Tatsache dass 10 der 18 Fahrten den Bereich Ijsselmeer und Waddenzee nicht verlassen hat, spricht ebenfalls für die gerade getroffene Aussage.
- Drei Reisen gingen in die Ostsee und zurück,
- eine zu den ostfriesischen Inseln,
- zwei in die Nordsee und weiter Richtung England und / oder Frankreich und
- zwei ins Mittelmeer. Eine davon in die türkische Ägäis und die andere von Südfrankreich aus nach Sardinien und Korsika.

Doch zuvor möchte ich erst noch ein wenig über unsere Langzeitsegler informieren, die sehr ausführlich Berichte gesandt haben.
Beginnen wir mit dem jüngsten Aussteigerpaar. Jüngste gleich in zweierlei Hinsicht, erstens von der Dauer ihrer Reise als auch vom Lebensalter her betrachtet.
Reden wir über Arne und Henrieke die nun dieses Jahr mit ihrem neuen Schiff, einer RIVAL 34 „SEVEN SEAS“ , übrigens ist das die alte Lanita von Thomas und Anita, am Sonntag den 06.07.2008 die Leinen los warfen um auf die Reise zu gehen die Welt segelnd zu erkunden. Wie lange man dafür brauchen möchte, steht noch nicht so ganz fest.
Warum sollte auch etwas mal nach Plan gehen. Der starke SW verhinderte erst einmal den angestrebten Westkurs. Ihre Weltumseglung begann also mit ein paar Tagen Inselurlaub auf Vlieland. Bei einem völlig missglückten Ableger einer Yacht wurde die Windpilotanlage der Rival zerstört. Einige Tage später ging es dann zunächst einmal via Amsterdam über die Kanäle nach Zeeland und weiter nach Nieuwpoort. Auf der Fahrt dorthin versuchte man bei viel Wind gegenan mittels Wasser über Deck die Rival zu versenken, was aber Gott Lob nicht geglückt ist. Etwas undicht war die alte Dame zwar, aber das ließ sich schnell beheben. Die Reise ging weiter durch den engl. Kanal bis Fowey ( gespr. Feui).
Das man zum Nudeln kochen besser frisches Wasser nimmt, und nicht den Seewasserhahn im Hafen, hat der Skipper mittlerweile auch verinnerlicht. Am 07.08.2008 versuchte man den Sprung über die Biscaya. Das war dann erstmal das ungeplante Ende des Skippers. Eine „Lebensmittelvergiftung“ setzte ihn bald darauf erst einmal außer Gefecht. Henrieke musste dann das Schiff an drei von vier Tagen mehr oder weniger alleine fahren.
Gut gemacht junge Dame, alle Achtung!!
Viel Wind und Wellen aber auch die erste Belohnung in Form von begleitenden Delphinen konnten verbucht werden.
Von La Coruna ging es die Küste lang nach Lissabon und dann bei sehr wenig Wind nach Madeira. Hier gab es einen längeren „familienbedingten“ Aufenthalt bei Vater Axel. Geplant waren 4 Wochen. Daraus wurden dann 6 Wochen. Das obligatorische Bild an der Hafenmauer wurde noch gemalt und mit einem kleinem Tief im Nacken wurde Kurs auf die Kanaren genommen. Es wurde eine sehr schnelle Reise. Am Schluss hatten sie Windstärke 9. Zuerst liefen sie La Gomera an, mittlerweile sind die beiden auf Teneriffa. Bald geht es zu den Kapverden und um den 10.Dezember herum soll die Atlantiküberquerung beginnen.
Ich bin mal gespannt was wir im Laufe der Zeit von den Beiden noch hören werden.
Ich für meinen Teil wünsche ihnen ein gutes Gelingen ihres Vorhabens sowie eine gesunde Heimkehr um viele Erfahrungen reicher irgendwann in der Zukunft.





Die „EQUINOXE“ mit Berthold und Christel Wiesing ist nun auch schon einige Zeit unterwegs und der derzeitig letzte Bericht Nr. 9 berichtet von der Fahrt von Las Palmas de Gran Canaria nach Santa Cruz de la Palma. Acht eng beschriebene DIN A4 Seiten voller interessanter Details sollten eigentlich komplett vorgelesen werden, aber aus Zeitmangel nur ein paar Einzelheiten und dann später per Rundmail den ganzen Bericht.
Das Beschaffen dringend benötigten Materials gestaltete sich zum Teil als schwierige Team Aufgabe und wenn man eine Firma namens Salazar sucht, von denen es drei gibt, um dann vom Bruder zum Schwager und letztendlich zum Cousin geschickt zu werden, braucht man viel Zeit und unendliche Geduld um dann beim Letzten die Teile zu bekommen, die man sucht.
So ähnlich wird es einem ausländischen Mitbürger in Deutschland ergehen wenn er eine Firma „Meier & Söhne“ suchen muss.
Berthold hatte dann auf Einhandfahrt von Las Palmas nach Teneriffa wohl auch Murphy mitgenommen, Dieser sorgte dann auch für Spannung beim Setzen des Großsegels:
Schäkel des Großfalls verhakt sich in den Lazy-Jacks
und noch ein zweites Mal weil es so schön war
ein Vorlieksreiter klemmt
Großfall klemmt
beide Reffleinen kommen nicht klar und Achterliek kommt nicht hoch
Unterliek verdreht sich und klemmt im Reffhaken

Jetzt kann man mal ausrechnen wie oft der arme Berthold von der Plicht an den Mast und zurück musste. ( Irgendwie ist Murphy schlecht erzogen, wenn er sich schon an Bord schmuggelt, hätte er wenigsten helfen können statt nur lauter Flausen im Kopf zu haben).
Außerdem musste man leider feststellen, dass der gewählte Hafen bei einer Wellenhöhe von drei Meter zur lebensgefährlichen Falle wurde. Aber man schaffte dann doch den Absprung in den zweiten Hafen Tacacorte de La Palma, der die Equinoxe wie in Abrahams Schoß verweilen lässt.
Auch den Beiden von hier aus die besten Wünsche und ein gutes Gelingen der Planung für die nächsten größeren Ziele und weiterer, mit Spannung erwarteter, Berichte.





Und nun zu einer Frau die unserer aller Mitgefühl aber auch unsere Hochachtung verdient, zu Katti Theissen.
Ihr Bericht Nr. 17 aus der Richards Bay in Südafrika beginnt mit den Worten:
„Wie geht das Leben ohne Werner weiter? Es ist schwer und oft einsam… aber ich bin wieder unterwegs und habe mir vorgenommen, die Weltreise zu Ende zu bringen.

Katti hatte es nach Werners Tod in Thailand schwer. Er wurde dort verbrannt und seine Asche vor der Nai Harn Bay ins Meer verstreut. Es gab immer wieder unendlich erscheinende Polizeiaktivitäten, Schriftstücke mussten übersetzt und beglaubigt werden und die Hilfe eines Anwalts war zwingend erforderlich. Mit der tollen Hilfe des Trans Ocean Vertreters vor Ort konnte der Motor wieder zusammen gebaut werden und die restlich Arbeiten beendet werden.

Da Kattis Anwalt alle Vollmachten hatte, die notwendig waren, konnte sie in Begleitung eines Segelfreundes, den die beiden früher auf Borneo kennen gelernt hatte, am 05.02. Thailand verlassen. Ein letzter Blumengruß für Werner als Abschied von neuneinhalb Jahren auf See und 44 Ehejahren wurde dem Meer übergeben.

Danach wurde abgedreht in Richtung Malediven und Kapitän Katti und Crew haben ihre Feuertaufe bestanden. Die Malediven waren schön und interessant aber erwiesen sich als kein einfaches Gebiet für Segler.

Das nächste Ziel war das Salomon Atoll (britisches Hoheitsgebiet mit hohen Preisen). Hier hat sich ein nettes internationales Völkchen getroffen, in deren Gemeinschaft Katti es geschafft hat ihren inneren Frieden wieder zu finden.

Am 15.05. ging es dann mit anderen Seglern Richtung Comoren zur Ile Mayotte und jede Fahrt brachte auch neue Reparaturen und Katti hat nach ihrer eigenen Aussage trotz ihrer 68 Lenze viel dazu gelernt. Nach drei Tagen auf dem Atoll Farquhar nahm man die nächsten 600 Meilen in Angriff. Auf der Ile de Mayotte musste sie dann leider die Erfahrung machen als Frau nicht ernst genommen zu werden, aber letztendlich kam Hilfe und alle Defekte wurden fachkundig behoben.

Am 31.07. ging die Reise weiter nach Madagaskar in eine Welt, in der man sich um hunderte von Jahren zurückversetzt fühlen kann. Viele der Holzboote aller Größen hatten keinen Motor und das Paddel diente als Ruder. Korallenriff Berührungen gab es auch. Da auflaufendes Wasser war kam man mit der Maschine wieder frei und es wurde weiter draußen geankert.
Bedingt durch ein Rascheln an Bord von Zeit zu Zeit fand man auch einen blinden Passagier, der sich über die Bordvorräte hermachte und jeder Falle eine lange Nase gemacht hat. Es war eine kleine schlaue Maus. Leider hat die Maus dann einen verhängnisvollen Fehler begangen und auf ihrer Flucht ein Cockpitlenzrohr als Fluchtweg gewählt und das war´s dann wohl.

Die viel besungene Insel Madagaskar hat einen tiefen Eindruck hinterlassen und Katti hat sich entschieden den armen Leuten auf der Insel Werners Kleidung zu schenken.

Am 05.09.08 wurde ausklariert Richtung Afrika. Man hatte eine günstige Route gewählt und wurde von Kaltfronten verschont. Allerdings war die eine oder andere Flaute und ein Strudel mit abweichendem Magnetfeld zu überwinden.

Am 15.10 haben Richards Bay in Südafrika bei Regen und stürmischer See erreicht. Da auf der Überfahrt so einiges zu Bruch gegangen war, gab es eine lange Arbeitsliste.

Weihnachten will Katti bei ihrer Tochter in den USA verbringen sein und endlich ihre zwei Enkel kennen lernen.

Mitte Januar soll das Unterwasserschiff der Freiheit überholt werden und via Namibia und St Helena will Katti so gegen Mai - Juni auf den Azoren sein.

Die Seenomadin Katti grüßt alle Recht herzlich und ich denke wir freuen uns schon sehr auf ihren nächsten Bericht und hoffen sie irgendwann wieder in unserer Mitte begrüßen zu dürfen.





Dieses Jahr hatten wir auch einen Teilnehmer am ARC der Atlantic Ralley for Cruisers. Die „MOMO“ eine Hanse 41 mit der Crew Uli, Udo, Günter und Goswin war eins der kleinsten teilnehmenden Schiffe.
Bevor es an den Start ging wurde das Unterwasserschiff in vielen Tauchgängen fit gemacht. Proviant musste gekauft und verstaut werden.
Allerdings bestand die Vorbereitung nicht nur aus harter Arbeit. Jeden Tag gab es eine Happy Hour und die ein oder andere Party. Zum Schluss startete noch ein großes Abschiedsfeuerwerk.
Nach anfänglicher Flaute nahm der Wind ordentlich zu. Bei 5-6 Bft wurden schöne Etmale zurückgelegt. Immer wieder sorgten springende Delphine für Abwechslung. Kleine Reparaturen, wie z.B. der ausgefallene Bord-PC, wurden von Uli sofort erledigt.
Der Strom für die permanent arbeitende Selbststeuerung besorgte ein Schleppgenerator. In der 2. Hälfte hatten sie viel Dauerregen und die Sonne wurde sehnsüchtig erwartet.
Nach 19 Tagen wurde um 07.30 Uhr Land gesichtet.
4 Stunden später war die Ziellinie in der Rodney Bay nach 2700 sm erreicht. Eine sehr schnelle Reise!
Natürlich wäre diese schöne Reise ein 1. Kandidat für unseren Kompasspreis gewesen. Der Skipper meinte allerdings, das er als Rentner mit viel Zeit den Jüngeren nicht die Preise nehmen möchte. Also Ihr Jüngeren ran!!!





Zu unseren Langfahrern gehören allerdings auch Schiffe deren Urlaub lediglich die 48 Tage übersteigt.
Dazu gehören dieses Jahr auch die „MEDUSA“ eine Dehler 34 mit Jakobus und Monika Oosterling und die „HEIKE“ eine Beryll mit Rainer und Ingrid Peters. Beide haben an 13 respektive 14 Segeltagen und 40 beziehungsweise 43 Hafentagen einen gemeinsamen Urlaub in der Ostsee verbracht. In dieser Zeit konnten sie leider nur ca. 30% der Zeit unter Segel genießen die restliche Zeit musste der Dieselwind aushelfen, trotzdem haben sie 18 Häfen besucht. Leider gab es zu dieser Zeit viel Regen und wenig Sonne und beim Wind sah es ähnlich aus entweder zuwenig oder gleich richtig viel. Das Highlight auf der Fahrt von Rendsburg nach Maasholm waren selten zu findende Schweinswale.





Und nicht zu vergessen unsere Einhandsegler bei den Langfahrern war das diesmal Manfred Ketels der seine „STUPS“ eine Ohlson 8:8 Slup an 105 Tagen durch die Ostsee gesteuert hat. Er war an 46 Tagen unterwegs, auch hier nicht immer unter Segel, weil an manchen Tagen der Wind gleich Null war. Insgesamt hat er an 59 Hafentage 38 verschiedene Häfen besucht.





Den Preis AGFS Trophy den der Segelfreund Dr. Blaich das letzte Mal mit nach Hause nehmen durfte, wird in diesem Jahr an unseren Langzeit Einhandsegler Manfred Ketels vergeben für fast 1000 Meilen Einhand Segeln mit seiner acht Meter achtzig langen „STUPS“ in der Ostsee.

Nun sind wir bei den „Normal Urlaubern“ angekommen, also alle Törns bis zu 6 Wochen.

Normalerweise würde es jetzt in alphabetischer Reihenfolge der Schiffsnamen weitergehen, aber normal kann ja jeder, wir sind aber durchaus flexibel.

Also beginne ich heute mit einer Jacht deren Namen uns nicht bekannt ist. Lieber Jörg Schöddert es wäre toll gewesen wenn Du mir den Namen der Charterschiffes mit auf die Anmeldung beschrieben hättest, sie war sicherlich kein „NO-NAME-Produkt“. Sei es drum, auf jeden Fall hat Du mit Crew 14 Tage lang die Ostsee unsicher gemacht und bist unter anderem auf den Erbseninseln und auf Bornholm gewesen.

Die nächste Ausnahme ist eine Gruppenreise von vier Teilnehmern deren Schiffsnamen sich durch das gesamte Alphabet ziehen. Mit von der Partie waren Udo und Roswitha Skiebe mit ihrer „MA VIE“ eine Hai 800, die Familie Hackert mit der „PADUA“ einer Fellowship 33,

die Familie Mertes mit einem Charterschiff einer Bavaria 31 mit dem Manem „SLIM“
Des Weiteren sind Jörg – Michael und Doris Müller mit der „MIRINGA“ einer Hanse 324 auch noch mitgefahren. Zitierte Besonderheiten dieser Reise sind.

Ziele der Skipperbesprechung wurden grundsätzlich NICHT erreicht, oder Kurse waren zum Kämpfen verurteilt.
Das Belegen der Klampen war schwierig im Gegensatz zum Bier trinken
auch der Skipper der Ma Vie wurde zum Fahrrad fahren überredet
Leonies Urlaub wurde durch einen Internetzugang dann doch noch gerettet
außerdem wurde die Makkumer MAFIA getroffen (Eismann, Charly, Aron und Käpten Blaubär

Aber als Schlusswort steht: es war ein schöner gemeinschaftlicher Urlaub.

Nun aber nach Schiffsnamen sortiert die anderen Teilnehmer dieses Wettbewerbes.

Vater und Sohn Brinkmann haben abwechselnd die „AAKE“ eine Nordborg 30 im Ijsselmeer und in der Markertward gesegelt. An insgesamt 31 Segeltagen und 18 Hafentagen wurden 10 verschiedene Häfen angesteuert.

Auch Inge und Ulrich Boltendahl haben mit Ihrer „FENUA URA“ einer 7KR ein tolles Verhältnis von Hafen- zu Segeltagen hingelegt, um genau zu sein steht es 13 zu 8 und haben sich im August in die Riege der Nordholland / IJsselmeer Urlauber eingereiht. Meistens vorherrschende Winde aus westlichen Richtungen gingen in Böen auch mal rauf bis Windstärke 11 und in solchen Fällen kann ein Hafen sehr gemütlich sein.

Und nun zu einem Teilnehmer der bisher an JEDEM Fahrten Wettbewerb der AGFS teilgenommen und war die Fahrt auch noch so kurz.

Familie Pastors und Crew hatten diesmal nur 6 Tage und sind mit der „KUDDELS P“ einer Phantom 30 über Harlingen zu den Inseln genau gesagt nach Terschelling und zurück gesegelt. Sie haben in dieser Zeit vier Häfen besucht.

Familie Guntermann gehört mit ihrer jetzigen „HELLI“ einer Contest 43/44 auch zu den Ijsselmeer Urlaubern. Vierzehn Tage gemischtes Wetter gemeinsam verbracht mit Volker und Gerda.

Die „LA MER“ eine Contest 44 wurde von Ihren Eignern dem Ehepaar Reiner und Wiltrud Bechem an 14 Segeltagen über die Nordsee und den englischen Kanal nach Nordfrankreich gesegelt. Auf Grund des miserablen Wetters kamen sie nur bis Dunkerque. Dauerregen und 6-7 Bft erschwerten die Rückreise über Texel. Tonnen von Salzwasser ergossen sich über das Deck. Neun Hafentage wurden eingelegt und insgesamt 11 Häfen besucht.

Familie Mai hatte sich vorgenommen unsere Weltumsegler die „SEVEN SEAS“ mit der „LANITA“ ein Stück auf ihrer Weltumseglung zu begleiten oder etwa vielleicht noch mehr? Die Hafentage auf den Inseln haben sie jedenfalls gemeinsam verbracht. Doch für Anita, Lisa und Thomas hörte „die Welt“ dann in Amsterdam auf. Auf dem Rückweg trafen sie die oben erwähnte Viererbande. Beendet hat diesen 21 tägigen Urlaub der Rückweg nach Makkum über Texel und Terschelling.

Den nächste in der Reihenfolge ist der Segelfreund Fritz Blanke. Er hat seine X-37 die „ROXANNE“ mit zwei Freunden vom Ijsselmeer bis nach Warnemünde gebracht, dann mit seiner Familie den Urlaub auf Hiddensee verbracht und anschließend, wieder mit Crew, die Yacht nach Hindeloopen gebracht. Dafür habe sie 16 Segeltage (davon auch zwei Nachtfahrten) und 20 Hafentage benötigt.
Zwei der Hafentage davon wurden für Garantiearbeiten bei X Yachts verbracht. Der Urlaub auf Hiddensee war leider von schlechtem Wetter begleitet.

Der nächste Segelkollege war im Mittelmeer, Holger Gassner war mit einer absoluten Segelanfängerin 10 Tage an der Türkischen und Griechische Küste unterwegs mit der „SEUFEL“ einer Maramu. Auf Samos haben die beiden die insgesamt zwei Hafentage verbracht. Insgesamt hat man 7 Häfen angelaufen, wobei bei den beiden Mittelmeer Urlauben auch die unterschiedlichen Ankerbuchten als Häfen angesehen werden.

Nun unser zweiter Einhand Segler. Harald Muckerheide hat an insgesamt 42 Reisetagen seine E+A 40 die „URALIMA“ zu den ost- und nordfriesischen Inseln und zurück nach Emden gesegelt. Genügend Zeit zum entspannen war auf den einzelnen Inseln vorhanden, das sagt jedenfalls das Verhältnis von 35 Hafen- zu 7 Segeltagen, besucht wurden die Inseln Borkum, Norderney, Helgoland und Sylt.

Und Last but not Least zur „WILDFANG“ die neue Benneteau 43 von Volker und Gerda Klein. Wie bereits oben erwähnt waren sie 14 Tage mit dem Guntermann Clan unterwegs.

Die Jury hatte es diesmal schwer eine Reise für den Kompaßpreis auszumachen und hat gemeinschaftlich beschlossen diesen Preis erst im nächsten Jahr wieder zu vergeben. Ähnliche Probleme haben wir mit dem „Familienpreis“. Auch diesen werden erst im nächsten Jahr wieder vergeben.

Und nun zu den Preisträgern dieses Jahres.

Der Kollege Uwe Schorn hat mir einer Contest 31 HT der „LEA“ dieses Jahr einen Ausflug ins Mittelmeer gemacht. Begonnen hat er in Südfrankreich und hat danach Korsika und Sardinien besucht. Er gehört zu den wenigen Seglern der in seinem Urlaub keinerlei Niederschläge hatte und maximal 6 Windstärken. Am 10.09.2008 feiert man zu Dritt einen rundherum gelungenen Törn (trotz der einen oder anderen anfallenden Reparatur meistens vor Anker liegend) in einem der schönsten Reviere der Welt und man plant für das nächste Jahr eine Wiederholung.

Den nächste Preis des diesjährigen Fahrten Wettbewerbs geht an Horst und Marianne Dedert. Sie haben ihre Westerly 33 die „LADY MARY“ an 18 Segeltagen bei viel Wind und kleiner Fock als Besegelung und 12 Hafentagen von Cuxhaven nach Makkum gebracht, haben allerdings dazu den Umweg durch die Ostsee gewählt. Sie selbst haben diesen Urlaub als Erholung pur mit netten Leuten in den besuchten 16 Häfen bezeichnet.

Uta und Frank Grone haben sich in diesem Jahr den ersten Preis ersegelt also inklusive Wanderpreis. Sie haben im Juli 2008 ihre Dehler 36 SQ die „SPIRIT OF DIANA“ über die Nordsee und den englischen Kanal in den Solent gesegelt. Die Hinfahrt war ein wenig stürmischer als der Rückweg. Benötigt haben sie 18 Segeltage und 9 Hafentage und haben in 18 Häfen Station gemacht.

Zum guten Schluss noch was „Kleines“. Dieses Motorboot heißt „NÄSHÖRN“ und ist ganze 8 Meter lang. Es wurde von seiner Crew Heinrich und Ursula Boltendahl von Makkum , Belgien, Frankreich bis Port au France gebracht und dann über die Mosel und den Rhein zurück nach Duisburg. Unsrere älteste Crew hat eine wahrhaft schöne Reise gemacht und bekommt hierfür den Preis der „Reise mit dem Kleinsten Schiff“.

Barbara Pellenz




Fahrtenwettbewerb 2007

Fahrtenwettbewerb 2007
Sehr geehrte Damen und Herren

Ich begrüße Sie hiermit recht herzlich zur Preisverleihung des diesjährigen Wettbewerbs „European Sail Contest“, der wie Sie alle hoffentlich wissen vor allem aus den Ergebnissen des AGFS Fahrtenwettbewerbes besteht.

In diesem Jahr wurden weltweit ca.17.260 sm ersegelt. Sie haben richtig gehört weltweit, denn unsere Langzeitsegler und unser heutiger Preisträger für die besondere Reise, haben ihre Meilen im außereuropäischen Raum ersegelt und fallen damit nicht unter das diesjährige Motto.

Der oben erwähnte Preis geht dieses Jahr an Herrn Dr. Blaich der mit seinem Freund Herrn Ulrich Fischer seinen langjährigen Zweitwohnsitz auf den Bahamas, die „Tiki Dolphin“ eine Ericson 30 an ca. 36 Reisetagen zum letzten mal in den heimischen Revieren , dem Inercoastal Water Way nach Florida und von dort zum Mississippi gesegelt. Über 1136 sm bei teilweise fürchterlichen Winden und Brechern, dem auch so das Eine oder Andere Teil zum Opfer viel. Auf der Reparaturliste fanden sich unter anderem folgende Gegenstände wieder:
Ruderanlage
Motor
Getriebe (unter recht rauhen Umstanden)
und neu eingebaut wurden
GPS
2 Batterien
eine neue Toilette

Das reicht eigentlich schon für mehrere Saisons.
Die Trailer Aktion zum Verschiffungsort (Avendale Shipyard, darf von keinem Fremden betreten werden, weil dort auch Militärfahrzeuge gebaut werden) endete damit, dass die Tiki Dolphin auf einem Bock befestigt wurde und mit demselben durch den Mississippi geschleppt wurde.
Der erste Schlepper hatte etwas Probleme mit dem Spritt, so dass ein Zweiter das Werk vollendet hat und das Schiff zum Schwerguttransport „Annegret“ gebracht hat. Dort wurde sie per Kran im Rumpf verstaut, das auf dem Fluss aufgesammelte Treibholz durfte aber nicht mit nach Europa.
Mittlerweile ist die Dame in Mülheim angekommen und freut sich auf ein Re-Fit für die kommenden Saisons auf der Nordsee.

Doch nun zurück zu den europäischen Ausscheidungen. Wie beim European Song Contest auch haben wir Landesjuries bemüht zur Ermittlung der Endteilnehmer für dieses Jahr.
Zu unserer aller Freude haben es alle eingereichten 24 Fahrten (ohne die 7 Langfahrten) in die Endrunde geschafft. Dafür gesorgt haben die Kroatische Jury für eine Fahrt an der Kroatischen Adria, die Niederländische Jury für alle Fahrten im IJsselmeer, Waddenzee und Friesland, eine paritätisch besetzte englisch/deutsche Jury für eine der Nordsee Fahrten, eine rein deutsche Jury für die Fahrt ostfriesische Inseln / Helgoland. Und zum guten Schluss eine gemischte Jury bestehend aus Juroren aus Deutschland, Dänemark und Schweden für alle Ostsee Touren.

Sowohl die Skandinavische Jury als auch die niederländische Jury hatten dieses Jahr mal wieder mit Gruppen zu tun die einen gemeinsamen Beitrag ersegelt haben. Es ist schön festzustellen, dass solche Gruppenreisen sich immer größerer Beliebtheit erfreuen.

Wer Anfang des Jahres das Schicksal unseres deutschen Beitrags zum Song Contest verfolgt hat, wird sicherlich mit Genugtuung feststellen, dass auf Grund des meist vorherrschenden Wetters alle osteuropäischen schachtenden Balladen sofort aus dem Rennen waren, weil sie nicht in der Lage waren Wind und Wellen zu trotzen.

Das war aber auch ein völlig verzwicktes Wetter dieses Jahr das nun wirklich jeden von uns getroffen hat.

Kurz zusammengefasst könnte man sagen:
zuviel oder kaum Wind
zuviel Regen und Gewitter und zuwenig Sonne
zu neblig und zu kalt.

Das war das Wetter im Sommer.

Allein diejenigen die relativ früh im Jahr (Mai – Juni) gestartet waren hatten mehr Glück zumindest mit der Sonne. Alle anderen mussten sich mit oben erwähntem auseinandersetzen, wobei jede Menge Schäden entstanden sind und teilweise unterwegs repariert oder wenigstens in Schach gehalten wurden.

Es gab aber auch einige kluge Segler die sich für einige Zeit auf den niederländischen Inseln eingenistet haben und weniger gesegelt sind als sich einfach nur erholt haben.

Es hat sich auch dieses Jahr ein Newcomer dazugesellt. Er hat das erste Mal alleine mit Familie ein Schiff gechartert und sich auf den Weg gemacht und das mit Erfolg, auch er kam in die Endausscheidung.

Die Endrunde erreicht haben im Einzelnen:

Die „AAKE“ eine Nordborg 900 wurde von ihren Skippern Hans und Nils Brinkmann in diesem Jahr 605 sm über das IJsselmeer gesegelt. Dazu benötigte sie mit entsprechenden Crews und Unterbrechungen die Zeit zwischen dem 29.06 und dem 02.09.07, besucht wurden unterschiedliche Marinas in 11 verschiedenen Häfen.

Die „AMIGA“ eine Bavaria 38 wurde von Skipper Norbert Speitel mit seiner 3 Mann/Frau Crew bestehend aus Eva, Tom und Jutta auf eine Reise in die Niederlande geführt. Dort haben sie an 13 Segeltagen und 8 (wie noch häufiger) wetterbedingten Hafentagen mit 394.6 sm die Endausscheidung erreicht und haben diesen Urlaub offensichtlich ohne Schäden an Mann und Boot überstanden.
Die „CLAIRE“ ein 33 Fuß Motorboot wurde von seinen Besitzern, dem Ehepaar Thiele vom IJsselmeer, ehemaliger Heimathafen Enkhuizen, an die Ruhr in die neue Heimat geholt. In den folgenden Urlauben darf sie aber auch wieder in die alte Heimat. Diese Fahrt schlägt mit ca. 180 Meilen zu Buche.

Die „DEEP THOUGHT“ eine Dufour 4800
hat eine wirklich schöne Zeit mit seiner Crew Norbert Jesse mit drei Freunden an der Kroatischen Adria Küste verbracht. Dort wurde bei traumhaftem Wetter mit viel Sonne (es hat an nur zwei Tagen geregnet) in vielen Buchten geankert und relaxed und ganz nebenbei hat man auch noch 195 sm gesegelt an 9 Segeltagen und 7 Hafentagen.

Lieber Ulrich und liebe Inge (mittlerweile beide Boltendahl)
ich ich hoffe Ihr beide gestattet mir an dieser Stelle auch eine persönliche Bemerkung.
Als ich die Anmeldung (es war übrigens die erste in diesem Jahr) erhalten habe, war mir sofort klar dass ihr euer Vorhaben wahr gemacht habt. Ich wünsche Euch beiden, dass ihr nun letztgültig gemeinsam euren Zielhafen gefunden habt und dazu die herzlichsten Glückwünsche nachträglich.
Außerdem habt ihr beide die „FENUA URA“ eine 7KR mit euch auf eine Reise durch Nordholland und über das IJsselmeer geschickt und habt dabei an 10 Segel- und 11 Hafentagen 234.4 sm lang Urlaub gemacht bei teilweise ordentlichen Starkwind aber Sturmtage im Hafen können auch sehr gemütlich sein.
Lieber Christian Weise,
Du hast Deine Fietje IV eine Westerly 31 über die Nordsee den NOK nach Marstal gesegelt und zurück. Eigentlich wolltest Du ja auch nach Hause aber ein gebrochenes Vorstag hat Deine Reise in Kiel unterbrochen und dann ging Dir nicht nur das Glück aus sondern auch noch die Zeit und Du hast Deine Kleine dann Ende August / Anfang September in die Heimat zurückgeholt. Zurückgelegt hast Du 384 sm an 11 Segeltagen und drei Hafentagen.

Die „GIPSY“ wurde von Jürgen Rossberg mit Crew (3 Mann) von Norddeich nach Fehmarn gebracht. Dort begann dann der Urlaub mit der Ehefrau, dieser führte nach Dänemark und später zurück über den NOK und Cux und Helgoland nach Norddeich. Diese Reise war 740 sm lang und dauerte 33 Tage mir nach eigener Aussage „relativ vielen Hafentagen wegen des schlechten Wetters“ , die genaue Anzahl wurde leider nicht genannt.

Die „HELLI“ eine NP43 wurde in der ersten Urlaubswoche von einem Ehepaar Guntermann (Horst und Monika) gesegelt und in der zweiten Wochen von zwei Ehepaaren Guntermann (Horst und Monika mit Jörn und Uljana). In den zwei Wochen wurden 123 sm auf dem IJsselmeer zugebracht.

Die „KUDDELS ´ P“ eine Phantom 30 wurde Kurt Pastors mit Ehefrau und Hund „Kessita“ an 14 Tagen im Revier Friesland – Lauwersmeer – Ems teilweise nur unter Fock gesegelt was bei den vorherrschenden Winden sicher die beste Entscheidung war. Die drei haben an in der Zeit 4 Hafentage eingelegt und insgesamt 7 Häfen angelaufen.
Die „LA MER“ eine Contest 44 wurde in das diesjährige Urlaubsrevier „nur Ostsee“ sowohl vor- als auch rück-überführt. Den vierzehntägigen Urlaub im kleinen und gossen Belt hat das Ehepaar Bechem unbeschadet die LA MER nicht ganz ohne Schäden überstanden, einige Deckenpanele haben sich im rauen Wetter selbstständig gemacht, das heißt auch die großen müssen bei schlechtem Wetter leiden. Dieser eine Leidenstag dauerte zwar nur 11 Seemeilen (wird also als Hafentag gewertet) hat aber verdammt lange gedauert. So Alles in Allem wurden 390sm in der Ostsee verbracht.

Die Familie Mai hat ihre „LANITA“ eine Rival 38 in diesem Jahr zwangsläufig geschont und 150 sm an 23 Tagen gesegelt, aber mit einer defekten und somit nicht zuverlässigen Maschine hätte ich es genauso gemacht, Inselurlaub mal anders aber nervenschonend.

Die „OLIVIN“ eine Moody 336 hatte mit ihrem Skipper Peter Degenhard und Jutta Orgassa ursprünglich vor nach England zu segeln, das war Plan A. Wetterbedingt wurden dann noch Plan B und Plan C vorbereitet und am 22.06 wurde nach einer sternenklaren Nachtfahrt Lowestoft erreicht leider nicht ganz ohne Folgen, ein Tampen in der Schraube. Das Wetter spielte auch nicht so mit wie gewollt also ging es nächsten Tag sofort wieder nach NL und dabei hat die Crew zwei Erlebnisse der besonderen Art, erstens Delphine und die Queen Mary II. Die Nacht war nicht mehr klar und der Wind nahm stetig zu und man benötigte für die restlichen verbleibenden 37 nach IJmuiden 9 Stunden mit der Krönung schlecht hin „Urker Fischer“. Der Rest des Urlaubs wurde zum erholen benutzt. Die Bilanz 19 Segeltage, 8 Hafentage und 7 Häfen, einen Tampen in der Schraube, Wasser im Schiff und ein gerissenes Segel aber ein erlebnisreicher Urlaub und nette Menschen kennengelernt.

Die „WILDFANG“ eine Dehler 33 hat sich mit ihrem Kapitän Volker Klein, seiner Frau Gerda und dem Dobermann Aaron in den Niederlanden die Zeit vertrieben. Sie haben in drei Wochen Terschelling, Vlieland dann Volendamm und Texel besucht und haben dabei 198 sm zurückgelegt.

Ein Waarship 725 Namens „WINDROSE“ hatte dieses Jahr im Urlaub einen verletzten Kapitän Kurt Schulze dessen Bordunfall chirurgisch behandelt werden musste und drei Wochen in Hafen zur Folge hatte. Danach wurden Freunde in der dänischen Südsee besucht und bevor das richtige wörtlich zitiert „Schietwetter“ kam wieder nach Hause gesegelt „Schlappe 180 sm mehr war nicht drin, aber es war trotzdem schön“ und das ist ja wohl die Hauptsache.

Die „WINDSCAPE“ eine Slocum 42 hat mit der Familie Dedert einen Teil des Urlaubs gemeinsam verbracht nachdem man wegen Starkwinds die ersten 7 Tage im Heimathafen Heiligenhafen verbringen musste. Dann hatte man aber doch die Nase voll und ist nach Marstal gesegelt wo man von schweren Gewitterböen empfangen wurde, und weitergekommen ist man nur mit Hafentage Unterbrechungen und auf Anholt hat man dann nochmals 7 gemeinsame Tage verbracht, bevor man den Heimweg angetreten ist. Zurückgelegt hat das Ehepaar Koslowski mit dem jüngsten Spross 360,19 sm an 8 Segeltagen und 18 Hafentagen.

die „URALIMA“ eine E+A 40 wurde von Harald Muckerheide EINHAND zwischen Emden, Borkum, Helgoland und Norderney gesegelt. Er hat an 5 Segeltagen und 32 Hafentagen 230 sm gesegelt nach dem Motto „Segeln zwischen den Stürmen“.

und nicht zu vergessen unsere fünfer Gruppe

Die „JULIUS II“ ein 8 m Stahlschiff Eigenbau ohne Stehhöhe gesegelt von Familie Diekmann mit ihren 3 pubertierenden Söhnen (9, 11und 13) Lukas, Jakob und Paul und die „MERINGA“ eine Hanse 342 gesegelt von Jörg-Michael und Doris Müller haben sich mit der „PADUA“ einer Fellowship 33 und der Familie Hackert mit beiden Mädchen Marie Christine und Leonie und der „SPIRIT OF JOY“ einer Bavaria 30, erstmalig gechartert von der Familie Mertes mit dabei ihre Söhne Felix und Maximilian, getroffen um gemeinsam zu segeln.
Dazu gesellte sich die „MA VIE“ eine Hai 830 gesegelt von Udo und Roswitha Skiebe die ihr Schätzchen vom Baldeneysee nach Holland besegelt haben um dort bei viel schlechtem Wetter und daraus resultierenden 11 Hafentagen trotzdem immerhin noch 335 sm gesegelt und zusammen genommen war es bestimmt eine lustige Truppe bestehend aus 10 Erwachsenen und 7 Kindern unterschiedlichen Alters.



und nun zu unseren diesjährigen Preisträgern


Den dritten Tabellenplatz hat die „LADY MARY“ eine Westerly KK ersegelt mit ihren Besitzern Horst und Marianne Dedert. Wie bereits erwähnt haben sie viel Zeit gemeinsam mit Familie Koslowski verbracht und wörtlich „trotz widriger Wetterverhältnisse eine unvergesslichen Urlaub“ erlebt der sie eigentlich nach Norwegen führen sollte. Vorüberführt wurde nach CUX und dort am 12.07. gestartet. Auch die beiden wurden von Dänemark mit heftigen Gewitterböen empfangen und das alles führte Alles in Allem zu 12 Hafentagen. In den verbleibenden 17 Segeltagen wurde das Schiff von Anholt über Kerteminde und Lohals nach Kiel und dann über die allseits bekannte friesische Rennstrecke nach Makkum zurückgebracht. Insgesamt habe die beiden dabei 667 sm zurückgelegt.

Den zweiten Platz hat die „SPIRIT OF DIANA“ eine Dehler 36 SQ errungen mit einer Fahrt in der Nord- und Ostsee beginnend in Hindeloopen, Harlingen, Norderney nach CUX, dann von Laboe nach Fehmarn und Dänemark und ebenfalls über die Inseln Norderney und Terschelling retour. Eine Reise von 27 Tagen an 16 Tagen wurde gesegelt und an 11 Hafentagen die Gegend erkundet. Insgesamt wurde eine Strecke von 801 sm zurückgelegt.

Und die Spitze hat sich die „WUSCHEL“ erobert eine Contest 33 mit Ihrem Skipper Georg Pellenz und seiner Frau Barbara. Ihre Kleine hatte den Winter zwecks Re-fit in Hamburg verbracht und wurde nach Brunsbüttel vorüberführt. Dort begann die Reise am 12.05.07 mit einer bereits zu diesem Zeitpunkt defekten Batterie (geahnt aber nicht gewusst). Am ersten Tag auf dem NOK bei Dauernieselregen hat Karl Rosskothen die beiden begleitet und ab Kiel ging es dann alleine los, nach Bornholm sollte es gehen. Auch die beiden hatten wetterbedingte 6 Hafentage und 2 tolle Sonnenhafentage auf Bornholm und leider auch zwei Reparatur Hafentage an Land. Der Weg nach Bornholm wurde auch wetterbestimmt und ging über Ystad. Rückwirkend betrachtet hatten sie mehr Glück mit dem Wetter als die meisten aber weniger Glück mit dem Rest. Von Bornholm nach Klintholm von 5:00 Uhr morgens 19:00 abends gab es entweder gar keinen Wind oder viel in den drei Gewittern unterwegs. Pottendichten Nebel sowohl beim überqueren des Fehmarn Belt als auch des Fehmarn Sund auf dem Weg nach Neustadt (Gott sei Dank hatten wir RASMUS im Winter besorgt). Ansonsten Schadensmeldungen wie folgt, eine defekte Ringleitung am Motor, zwei gekochte Batterien unterwegs ausgebaut und eine in Schweden entsorgt, eine undichte Ruderanlage mit Wasser im Schiff was zu dem Zwangsaufenthalt in Neustand an Land führte weil laminiert werden musste, zwei neue Batterien besorgt und eingebaut und dann zum guten Schluss hat auch noch die Lichtmaschine ihren Geist aufgegeben so dass auf der Nachtfahrt von CUX nach Lauwersoog (Wind erst drei dann nur noch zwei Windstärken von achtern) der Generator für entsprechende Ladung der Batterien zwecks nächtlicher Beleuchtung sorgen musste. Also es wird allen Seglern dringend geraten vor jedem Urlaub nachzusehen ob sich ein blinder Passagier namens „MURPHY“ eingeschlichen hat. Trotz alle dem wurden an 15 Segeltage und einer Nacht und 10 Hafentagen 732,5 sm zurückgelegt.

Den Preis für die Reise mit einem kleinen Schiff wird dieses Jahr der „JULIUS II“ zuerkannt die auf einem 8.00 Boot mit zwei Erwachsenen und 3 pubertierenden Jungen die Gemeinschaftsreise gut überstanden haben. Viele können sich vielleicht noch daran erinnern 8 Meter könne verdammt klein sein und es ist ganz besonders wenn es regnet richtig toll sich gebückt anzuziehen und die Hose zuzumachen und das dann mit drei Jungens. Schon mal Probiert???

Der Familienpreis geht an unseren diesjährigen Newcomer (Segelreise mit zum ersten mal selbst gechartertem Schiff), nämlich an die „SPIRIT OF JOY“ die von der Familie Mertes mit ihre beiden Söhnen Felix und Maximilian (beide unter 10 Jahren alt) unternommen wurde. Wir hoffen ihr macht noch mehr solcher Fahrten.

Es gibt aber noch mehr zu berichten, nämlich von unseren Langzeitseglern.

Lieber Jürgen Seppmann du hast deine „BLUE MAGIC“ eine Rethana 25 zuerst mit deiner Frau, dann alleine, dann mit Sohn und danach mit Tochter, dann wieder alleine und zum guten Schluß wieder mit Angelika bis in die Ostsee gefahren. An 103 Reisetagen und 43 Hafentagen (warum nur!?!?) von und nach Boornzwaag über 1163,4 sm auch über die friesische aber diesmal die Kanalrennstrecke gebracht und offensichtlich hat Veendam dabei eine besonderen Eindruck hinterlassen mit 30 handbetriebenen Brücken und Schleusen.

Die „CLARISSA“ eine HR 36 ist nach wie vor halbjährlich in der Karibik unterwegs und die Skipperin Edelgard ist dieses Jahr siebzig geworden und der Skipper Wilhelm möchte wenn die Gesundheit es zulässt auch noch zwei Jahre weiter so machen dann wird er achtzig und denkt daran was anderes zu tun als in der Karibik zu segeln.

Berthold und Christel Wiesing haben wieder mal eine tollen Bericht über das segeln mit der „EQUINOX“ geschrieben „von Lissabon zur Algarve, nach Andalusien, Gibraltar und Marokko“. Seglerträume auf 16 eng beschriebenen DIN A4 Seiten. Jeder dieser Berichte ist es wert in Ruhe gelesen zu werden. Gesegelt haben die beiden 1750 sm in einem hier nicht genannten Zeitrahmen, damit hier keiner neidisch wird.

Die „FREIHEIT“ mit dem Ehepaar Theissen ist nun auch schon seit ein paar Jahren unterwegs und es kommen immer noch interessante Reiseberichte. Der Letzte Bericht war der Nummer 15 aus Malaysia. Zurzeit sind sie wohl wieder in Thailand. Eigentlich könnten die beiden ein Buch schreiben über all das was sie erlebt und gesehen haben, mal sehen vielleicht passiert das ja auch noch.

Hans Meyer hat seine „LUETT DEERN“ eine Norman an 57 Tage durch Kattegat und Skagerag gesegelt Beginn war am 8.6. in Möllendorf und das Ende der Fahrt am 3.8. am selben Ort. Er hatte nicht wirklich Glück mit dem Wetter (wie fast alle anderen auch) hat aber trotzdem 1133 sm gesegelt. Besonderheiten waren Anleger unter Segeln in Lillesand einmal und in Tönberg gleich zweimal wegen kontaminiertem Dieselöl und eine sehr unruhige Fahrt von Göteborg nach Kiel bei WSW 6-7.

Hein Boltendahl hat mit seiner Liebsten das Motorboot „NÄSHÖRN“ 73 Tage lang als Heimat betrachtet. Vom Baldeneysee aus startend hat man die Niederlande bereist. Auf dem Weg von Dokkum nach Oostmahoorn sind sie der Wuschel begegnet die auf der Heimreise war. Die Näshörn wurde dann von Friesland aus mit dem Trailer nach Essen gebracht.

Auch dieses Jahr geht der Kompaßpreis an Manfred Ketels.
Er hat seine „STUPS“ eine Ohlson 8:8 an 117 Reisetagen davon 61 Segeltage durch Dänemark, Ostschweden die Alandinseln und Finnland gesegelt und sie wohlbehalten nach Burgtiefe auf Fehmarn zurückgebracht, da er zur gleichen Zeit gestartet ist wie die Wuschel hatte auch er zum Teil wirklich Glück mit dem Wetter




Fahrrtenwettbewerb 2006

Fahrtenwettbewerb 2006
Ich hätte da gerne mal ein Problem !?!?

Wie um Himmels Willen werde ich „Meilionär“?
Nun dafür ist Herr Jauch nicht zuständig aber das richtige Beantworten unterschiedlicher Fragen kann auch hier die Grundlage des Meilenvermögens werden.

Nehmen wir mal an zum Beispiel:
Otto Normalsegler, Kapitän seine Frau und zwei Kinder mittleren Alters (sehr idealistisch, ich weiß aber statistisch fast richtig)
Ihre Tochter konfrontiert Sie mit der Frage ob sie im nächsten Jahr mit Ihrer Freundin Reiterurlaub machen darf.
Ihr Sohn (gerade dabei festzustellen, dass man mit Mädchen auch noch was anderes anstellen kann als sie für blöde Ziegen zu halten) möchte gar nicht in Urlaub, weil mit den Eltern und der Freundin!! Na ja nicht so wirklich prickelnd! Oder?
Ihre Frau, angestachelt von Udo Jürgens, möchte partout nach New York weil sie da auch noch nicht war.

Wenn Sie als Kapitän in der Lage sind diese Fragen möglichst diplomatisch zu beantworten, haben Sie im nächsten Jahr eine reelle Chance auf einen Segelurlaub mit gewohnter Crew (oder auch nicht Garantien werden nicht mitgeliefert)
Soviel zum beantworten unterschiedlicher Fragen.

Zurück zur eigentlichen Frage.

Übrigens so nebenbei bemerkt liegt das derzeitige geschätzte Meilenvermögen der AGFS Mitglieder bei sagenhaften 250.000 tausend Meilen, ersegelt seit 1994. Jetzt soll nur noch einer behaupten wir seien nicht gut! Und wenn man jetzt noch die Meilen der Saisons von 1994 an mitrechnet haben wir bestimmt schon eine halbe Millionen erreicht.

Gut ich denke mal jeder von Ihnen kennt den Spruch das Geld liegt auf der Strasse (nun gut, das ist bei Seemeilen nur sehr selten der Fall und dann auch nur auf einer Wasserstrasse) aber Geld liegt da jedenfalls nicht. Mir ist es jedenfalls schon diverse Male passiert, in unterschiedlichen Ländern dieser Erde, dass ich Geld auf der Strasse gefunden habe (so insgesamt ein Händchen voll) die ich wenn wir mit dem Motorrad unterwegs sind auch immer alle als Glücksbringer oder Schutzengel dabei habe. Damit bin ich zwar pekuniär betrachtet nicht reich geworden, aber vom Standpunkt des Spaßes besitze ich viele Hände voll Glück und schöner Erinnerungen.

Mit den ohne Stress erworbenen Seemeilen geht das übrigens genauso, da macht auch nicht die Menge das Vermögen!

Eine der einfachsten aber sehr risikoreichen Möglichkeiten (gut geeignet für Spielernaturen) sich den oben genannten Wunsch zu erfüllen wäre der:

- man notiere nautische Meilen an der Börse.

Spinnen wir den Faden weiter und versuchen herauszubekommen wo, also an welcher Börse man denn Seemeilen am besten notieren kann und sollte.
Diese Frage sollte nicht all zu schwer zu beantworten sein, also immer die Börse welcher dem Entstehungsort der Meile am nächsten gelegene.

Das würde bedeuten, dass französische Meilen in Paris gehandelt würden, alle angelsächsischen selbstverständlich in London. Die deutschen Nord- und Ostsee Meilen in Frankfurt (oder doch in Hamburg?), alle niederländischen, sowohl die binnen als auch die IJsselmeer und Waddenzee in Amsterdam.

Die Skandinavischen lassen sich auch noch relativ problemlos einer Börse zusortieren (Stockholm, Kopenhagen, Oslo oder Helsinki), aber schwierig wird es mit polnischen, litauischen und sonstigen osteuropäischen Meilen.

Auf diese Art und Weise kann ich alle wichtigen Börsenstandort der Welt in meine Betrachtungen einbeziehen, weil wir ja so den einen oder anderen Langzeitsegler mit weltweit verstreuten Segelrevieren haben.
Sie sehen Meilionär werden ist ein globales Problem.

In diesem Jahr wurden hauptsächlich Depots in Frankfurt angelegt.
Allerdings hat es auch den einen oder anderen Anleger dazu bewogen seine Depots zu Splitten und zusätzlich auch Seemeilenaktien in teilen Skandinaviens zu erwerben.
Aber auch Amsterdam, London und Paris wurden als Depot Standorte gewählt, auch Spanien und sogar Nordafrika gehörten dieses mal zu den auserwählten Zielen.

Wo kann man eigentlich karibische Seemeilen Depots anlegen? Diesbezüglich muss ich mich mal mit Leimkühlers zusammensetzen, die wissen das bestimmt.

Das für alle Otto Normalsegler zur Lösung anstehende Problem ist, in welche Seemeilenaktie werde ich in meinem Urlaub investieren und wird sich dies auch für mich rentieren weil jeder Aktionär möchte im Prinzip nur eines: „möglichst viel Dividende“.

Also lassen sie sich gesagt sein wo sie investieren ist ziemlich egal weil die Hauptrendite dieser Investition ist, dass man Spaß daran hat und der zählt immer und überall auf dieser Welt.
Eine weitere Möglichkeit sich in die oben angesprochene Richtung zu verändern wäre, man mache bis zum Ende seines Lebens Urlaub auf dem Segelboot zum Beispiel à la Familie Theissen (Aussteigernaturen)

Für die einen ein verlockender Gedanke und die anderen stehen dieser Art skeptischer gegenüber getreu dem Argument, wenn der liebe Gott gewollt hätte dass wir Menschen unser Leben auf dem Wasser verbringen hätte er uns, in weiser Voraussicht, zusätzlich zu unseren Lungen auch Kiemen zum atmen zur Verfügung gestellt; nur so für den Fall der Fälle, den glaube ich auch jeder hier kennt, das ungeplante oder ungewollte Unterwassersegeln (Regen und Wellen von oben, meistens gepaart mit viel Wind übrigens in solchen Fällen IMMER aus der falschen Richtung). Manchmal könnte man meinen ein gewisser Murphy hat da seine Finger im Spiel.

Manche Kapitäne finden das echt ge………………………..nial, aber lassen sie sich gesagt sein man kann Seemeilen nicht im Dutzend billiger beim Mediamarkt kaufen und außerdem die meisten Crews sehen das etwas anders.

Und die Lösung für Otto Normalsegler ist wie im normalen Leben auch: mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!

Das hat zwar zur Folge dass man meilen-mässig betrachtet wahrscheinlich ein ganz armer Schlucker bleibt aber wenn man beim Segeln im Urlaub (oder überhaupt) auch an den Spaß und die Freude denkt wird man reich belohnt.

Und wenn man nun die oben gestellte Frage auf die Menge an Spaß pro gesegelter Meile bezieht dann kommen wir in diesem Jahr zu folgenden Ergebnissen die heute zur Abwechslung mal in der alphabetischen Reihenfolge der Schiffsnamen vorgetragen wird.

Boltendahl, Ulli Fenua Ura 7KR
Wenn der Ulli mit dem Georg (Sonntag) sich dazu entschließt das Depot in Amsterdam aufzustocken kommt dann schon mal eine IJsselmeer, Nordsee, Schelde, stehende Mastroute Runde zustande und das im nicht so schönen Monat August mit teilweise viel Wind und mittleren bis heftigen Niederschlägen. Trotzdem hat man zu zweit (auf der Rückfahrt durch die stehende Mastroute zurück ins IJsselmeer war Heiner Meinecke mit von der Partie) dabei 402 Seemeilen bunkern können, 13 Häfen besucht und zum guten Schluss eine weise Feststellung getroffen, die bereits dem Vater Heinrich bestens vertraut war. „Plane nicht zu weit im Voraus, meist kommt es anders als man denkt“.


Nun zu beiden Guntermännern:
Da die beiden Urlaub in der Ostsee machen wollten aber keiner von beiden soviel Zeit hat den Urlaub mit Schiffsüberführung zu verbringen, haben Vater und Sohn beschlossen die Helli gemeinsam bis Fehmarn vor zu überführen. Von Burgtiefe aus hat dann Horst den ersten Teil der Reise urlaubstechnisch bestritten und Jörn hat die Dame gut wieder nach Hause gebracht.

Guntermann, Horst Helli NP43
Horst hat mit seiner besten Bordfrau Monika und 3 weiteren Crew Mitgliedern eine Reise zum Götakanal angetreten und hat an 16 Segeltagen 897 Seemeilen seinen Depots gutschreiben können. Man hat zusammen 17 Häfen besucht und auch etwas Sportliches geleistet nämlich 62 Schleusen gemeistert aber auch die Weltmeisterschaft des Fußballs kam Fernseh-technisch nicht zu kurz

Guntermann, Jörn Helli NP43
lieber Horst es ist glaube ich für jeden Kapitän gut zu wissen, das man einen Sohn hat der auch in der Lage ist zu Segeln und der mit seiner Crew, zwei Freunden und seinem Schatz das Schiff zurück gesegelt hat von Göteburg nach Makkum. Dazu hat er 13 Segel- und 9 Hafentage mit insgesamt 545 Seemeilen benötigt.

Schöddert, Jörg Ille Degeroe 28 MS
Jörg hat sich den vollen Sommerurlaub des Lehrers Zeit genommen um mit seinem Schiff (ohne Segelmast) nur mit einem Motorboot Mast ausgestattet über die deutschen Wasserwege von Essen über Magdeburg, Berlin an die Müritz zu fahren. Ein reiner Motortrip mit vielen Kanalfahrten. Umgerechnet hat er 815 Meilen (1466 KM) für das deutsche Meilendepot erfahren und zwangsläufig unzählige Häfen angesteuert. Dieser entspannende Urlaub hat ausgereicht um alle Donna Leon-Krimis auszulesen.

Pastors, Kurt Kuddels „P“ Phantom 30
hat die deutsch / niederländischen Küstengewässer besegelt und im August nicht wirklich viel Glück mit dem Wetter (diesig, Regen, Gewitter usw.) gehabt. Die Dauer von 10 Segel- und 2 Hafentagen war trotzdem ausreichend sein Vermögen um 294 Seemeilen zu vergrößern und die 9 besuchten Häfen haben offensichtlich genug Schutz vor dem Ertrinken geboten.

Familie Bechem La Mer Contest 44
Rainer und Wiltrud hat es mal wieder in den Westen gezogen. Bevor ihr lang ersehnter Urlaub aber starten konnte haben die beiden nach der Pfingstregatta auf das wirklich sehr gute Buffet verzichtet u und sind direkt losgesegelt, um ihr Schiff über Texel nach Scheveningen zu bringen, wo sie am Contest Cup teilgenommen haben. Wegen ihrer Teilnahme konnten sie auch den Zieleinlauf des Volvo Ocean Races hautnah oder besser gesagt fendernah miterleben. Über Frohnleichnam wurde das Schiff dann nach Nieuwport gebracht wo der Urlaub begann Auf dem Weg zur Seine Mündung sind sie einem Seegewitter ausgewichen und nicht wie geplant nach Cherbourg gefahren sondern nach Deauville. Nach eigenen Aussagen war dies einer der entspannendsden Urlaube überhaupt, mit gerne Essen gehen und viel Fahrrad fahren und noch mehr Erholung. 7 Hafentage und 9 angelaufene Häfen sprechen eine deutliche Sprache, trotzdem wurden an 12 Segeltagen 524 Meilen gesegelt.

das Ehepaar Dedert Lady Mary Westerly 33
hat sich an 21 Segel- und 11 Hafentagen 874,8 Seemeilen auf der Nord- und Ostsee herumgetrieben. Mitten im heißen Juli mit „wenig Wind und viel Diesel“ oder „wenn Wind dann viel Wind“. Nichts desto trotz haben sie in dieser Zeit 21 Häfen besucht.
Das die beiden heute Abend nicht hier sein können hat seinen Grund in Horst´s rundem Geburtstag am heutigen Tage. Von hier aus Alles Gute und auf die nächsten mh mh mh mehr wird nicht verraten.

Familie Mai Lanita Rival 38
hat sich an 23 Tagen hauptsächlich auf der höllandischen Nordsee und den nahe liegenden Binnengewässern herumgetrieben. Sie haben an 13 Häfen besucht an 11 Hafentagen und dabei trotz Getriebetotalschadens mitten auf der Nordsee ihr Meilenspaßdepot um 315 Meilen bereichert.

Familie Hackert Padua Friendship 33
Udo hat mit seinen Damen von Makkum aus das Innere Frieslands erkundet sich etwas länger auf Texel herumgetrieben und ist dann über Vlieland und Den Helder nach Ijmuiden und zurück gesegelt. Der Urlaub von 3 Wochen hat ein das Meilendepot um 185,7 Seemeilen aufgestockt.

Uta Becker / Frank Grone Spirit of Diana X-312
haben ihr Schiff im Juni erstmal nach Rendsburg überführt (227 Meilen) und dort am 9. Juli eine Ostsee Rundreise zur Aufstockung bereits vorhandener Depots in Angriff zu nehmen und nochmals in 694,5 Seemeilen investiert. Ein Großteil der gesamten 921,5 Meilen ist in Kopenhagen gut angelegt.

Muckerheide, Harald Uralima E+A 40
hat dieses Jahr zweimal in sein Meilendepot eingezahlt einmal im Juli (124 Meilen) und zum zweiten Mal im Oktober (50 Meilen) hat er jeweils einhand die friesische Inselwelt besucht. Ziele waren die Inseln Borkum und Norderney. In Summe hat sich sein Meilenvermögen um 174 Meilen vergrößert.

Kurt Schulze Windrose Waarship 725
laut eigener Aussage war das Segeln in den Belten und im Sund (insgesamt 418.6 Seemeilen und 14 besuchte Häfen) bei schönem Sommerwetter auf dem kleinen Boot ein wahrer Genuss und außerdem wurde im Urlaub wurde der 78. Geburtstag gefeiert. Zusätzlich wurde das Schiff 980 KM getrailert.

Und nun zu unseren diesjährigen Preisträgern.
Nachdem wir ja im letzten Jahr beschlossen hatten den Fahrtenwettbewerb in Zukunft anders zu bewerten als in den Jahren zuvor, haben wir die bewährte Formel nur benutzt um gleichwertige Reisen vergleichen zu können (zum Beispiel gleiches Revier und ca. gleich Anzahl Meilen, Personen an Bord etc.)

Prämiert werden drei wunderschöne Reisen in zwei unterschiedlichen Gebieten.

der dritte Preis gebührt

Helga und Jürgen Roßberg Gipsy Contest 38
haben ihre Meilen hauptsächlich im schönen Monat Juni auf verschiedene Depots aufgesplittet eine so genannte deutsch / skandinavische Meilenanlage von Norddeich
an der dänischen Westküste entlang über verschiedenen Stationen nach Arendal (Norwegen) und über die dänische Ostküste nach Laboe, Rendsburg, Cuxhaven und Helgoland nach Norddeich. Diese Reise hat an 27 Segeltagen mit 27 besuchten Häfen stattgefunden und den Zuwachs von 1110 Meilen mal Spaßfaktor zur Folge.

der zweite Preis geht auch an eine Reise in der Nord- und Ostsee

Jochen und Julia Dietel Cormoran Koopmans 33
Vater und Tochter haben sich Mitte Juli auf den Weg von Fehmarn vorbei an der dänischen Ostküste an die norwegische Süd und Westküste bis Bergen begeben und sind bis Ende August wieder an der Südküste Norwegen und der Westküste Dänemarks entlang über Helgoland nach Makkum gesegelt. Um die eingenommenen 1224 Seemeilen an 31 Segeltagen und 11 Hafentagen zurücklegen zu können haben die beiden auch 5 Nächte durchgesegelt


und der erste Preis geht an eine Reise vom Atlantik ins Mittelmeer, genau gesagt von Portugal über Spanien nach Marokko und zurück.

Uwe Schorn Lea Contest 31 HT
vom Prinzip sind es zwei Reisen die auch separat gewertet wurden einmal mit 9 Segeltagen, 3 Hafentagen und 380 Seemeilen im März auf welcher der westlichste Punkt Europas gerundet wurde nämlich „Cabo Sao Vincente“ und die zweite Reise waren 12 Segel- und 4 Hafentage mit 505 Seemeilen im September welche in eine „andere Welt“ nämlich die Nordafrikas führte und ihr Ende fand in Dunas dem Winterliegeplatz für dieses Jahr.
Ganz besonders bemerkenswert ist , das ein Mitglied der Crew, obwohl er 3 Monate vor Reisebeginn einen Herzinfarkt erlitt und ihm dann auch noch 1 Bein amputiert wurde, an dieser Reise teilgenommen hat.


Schmidt, Arne Cognac Varianta 65
(Preis für die Fahrt mit einem kleinen Schiff)
hat mit seiner Freundin innerhalb von 18 Tagen mit 294 Meilen neuem Guthaben eine Rundreise durch die dänische Südsee (Maasholm – kleiner Belt – Samsö – großer Belt – Maasholm) erlebt leider bei recht schlechtem Wetter im August, hat aber offensichtlich trotzdem Spaß gemacht.

Familie Seppmann Blue Magic Rethana 25
(Familienpreis)
lieber Jürgen Du hattest immer eine Frau dabei, entweder Deine Tochter oder Deine Ex Verlobte (also eindeutig Familie) mit denen Du Friesland, IJsselmeer die Randmeere und Zeeland unsicher gemacht hast und das nicht nur per Boot sondern auch Niederlande typisch mit dem Fahrrad. Selbst wenn wir die Fahrrad Meilen (KM) nicht berücksichtigen konnten, hast Du dein Vermögen um 534,2 Seemeilen vergrößert. Du hast Dir dafür 31 Tage Zeit genommen und hast an 24 Häfen besucht und da sich dieser Zugewinn im Juni und Juli ereignet hat, hattest Du sicherlich Super Wetter.


In diesem Jahr haben wir vier Langfahrten zu verbuchen unsere Halbjahres Karibik Pensionäre namens Leimkühler die Ihre Halberg Rassy 38 Clarissa in der Karibik liegen haben und deren Berichte sich manchmal Lesen wie „news out of somewhere in paradise“.


Ehepaar Theissen mit ihrer HR 38 Freiheit ist zurzeit wahrscheinlich immer noch in Thailand unterwegs. Ihr letzter Bericht ist von Mitte 2006. Da waren sie jedenfalls noch bei bester Gesundheit in Phuket. Millerweile sind die beiden seit 9 Jahren unterwegs, das kann man getrost als Langzeitsegeln betrachten und fragen sich ernsthaft was sie in Deutschland sollen. Der 14. Reisebericht ist durch und durch asiatisch angehaucht und spannend zu Lesen aber auch die beiden stellen fest dass Asien eine andere Welt ist die mit anderen Maßstäben zu messen ist als unsere europäische Welt.

Berthold Wiesing (von Zeit zu Zeit mit Christel ansonsten alleine) segelte mit seiner Compromis 999 der Equinox von La Coruna nach Lissabon. Das Lesen dieses Reiseberichtes (eng beschriebene 10 DIN A4 Seiten) bereitet echtes Vergnügen weil er nicht nur schönes Segeln, Land und Leute beschreibt, sondern auch ganz ehrlich was so alles daneben gehen kann.
Auf jeden Fall wurden viele zauberhaft kleine Häfen besucht und der westlichste Punkt Europas gerundet „Cabo da Roca“.

(Kompasspreis)
und Manfred Ketels der meistens allein mit seiner Ohlson 8:8 namens Stups an 96 Reisetagen, 48 Hafentagen ebenso viele Häfen besucht hat und insgesamt 1041 Seemeilen seinem norwegischen, schwedischen und dänischen Depot zugeführt hat (auf dem Teilstück von Bergen nach Kagerö war Willi Müller mit an Bord)
und viele weitere Bilder und Infos unter: www.sy-stups.de





Fahrtenwettbewerb 2005

Fahrtenwettbewerb 2005

Liebe Segelfreunde und Innen

Heute komm ich ma` mit mein´n Meilen ......................................
Ich möchte diesmal mit ein paar Fragen aber auf jeden Fall mit ein paar Anregungen
beginnen.

Es ist noch gar nicht so lange her, dass wir im Vorstand (mal wieder) über diesen Wettbewerb und das was er eigentlich meint gesprochen haben, Sie wissen schon : „MEILENFRESSER“.

Es ist schon etwas schwer nachzuvollziehen, dass wir untereinander Konkurrenten sein sollen und zwar im Wettstreit um das Fressen von nautischen Meilen.
Dabei drängen sich mir folgende Fragen auf :
“Wie schmecken Meilen denn so?
Gibt es unterschiedliche Geschmacksrichtungen?
Sind sie nur saisonbedingt zu genießen wie Spargel oder Muscheln?

Ich habe mir gedacht ich nehme das jetzt mal wörtlich und schaue mir mal an was dabei herauskommt.

Man könnte doch mal auf den Gedanken kommen zu sagen, dass alle kochbegeisterten AGFS Segler sich an einem der Winterabende treffen um die neusten Meilen Rezepte auszutauschen oder gar nach zu kochen. Wir könnten in diesem Jahr mal anfangen mit
Portugiesischer Meile auf Paella,
Mediterrane Meile in Rotweinsauce
oder
eine stolze bretonische Meilen Quiche

Wer kennt sie nicht die ebenfalls vertretene gut geschwenkte englische Fish & Chips – Meile die auf keiner internationalen Speisenkarte fehlen darf.

Alternativ kann aber auch die niederländische Variante geboten werden,
gemischte Sommersalate mit gegrillten IJsselmer - Meilen.

Immer wieder gerne genommen werden allerdings auch die schmackhaften Variationen von Nord- und Ostseemeilen mit Melonenschiffchen, auf jeden Fall leichter zu verdauen als das ostfriesische Nationalgetränk „Melonenbowle mit ganzen Früchten“

Au Mann oh Mann das werden lustige Abende.

Gott sei Dank haben wir im Notfall in unseren Kreisen auch ein paar Ärzte die bei Meilenverstopfungen sicherlich guten Rat wissen und eine holländische Inseldiät oder zur Beruhigung des Magen-Darmtraktes eine Friesische Seenplatte verordnen.

Klingt gut !!! Finden Sie nicht??

Ich hätte da gerne mal eine Frage:
Machen nautische Meilen eigentlich dick???

Wenn ich mir überlege wie viele Meilen wir alle zusammen in den letzten Jahren „vertilgt haben“ ist es erstaunlich wie wenig Schäden figürlicher Art entstanden sind, sprich wir alle haben uns verdammt gut gehalten und offensichtlich ist diese Art der Ernährung gut bekömmlich, wenn man sich so unserer Langzeitsegler ansieht.

Auch dieses Jahr haben wir rund 10.000 Meilen verspeist und die sind jetzt einfach weg! Oder doch nicht?
Das es nur so wenige geworden sind, haben wir letztendlich unserem tollen Sommerwetter zu verdanken, dass die ersten zweieinhalb Monate deutlich zu kalt war.

Wir alle haben von unseren Reisen oder „Meilenfreßorgien“ etwas zurückbehalten:
Viele glückliche und unbeschwerte Stunden
Das Lachen unserer Kinder, Partner und Freunde
Schöne Plätze an denen wir uns zu Hause fühlen durften und zu denen wir nur zu gerne zurückkehren oder welchen Grund sollte es geben immer wieder in unsere Stammreviere zu segeln.



Vielleicht sollten wir unsere Urlaube aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Was haben wir denn gemacht? Wir haben für uns Erinnerungen wie bunte „Glückssteinchen“ gesammelt und haben sie durch unsere Teilnahme an diesem Wettbewerb anderen gezeigt frei nach dem Motto: Kann ich Dir nur empfehlen war einfach nur g…………………..randios. Auf diese Art und Weise haben viele Menschen dazu beigetragen ein buntes „SEGEL-MOSAIK“ zu bauen und es wird jedes Jahr um ein paar Steinchen reicher.
Aber apropos bunte Glassteinchen das wäre doch auch eine Idee für einen neuen Namen.
Ich kann mich daran erinnern, wie viele von Euch auch, dass ich als Kind mal ein Geschenk bekam mit dem ich mich stundenlang beschäftigen und nicht satt sehen konnte. Nämlich an den vielen bunten Bildern, entstanden durch kleine bunte Glassteichen im „Kaleidoskop“.

Der Name „AGFS- KALEIDOSKOP“ klingt auch sehr viel versprechend und vielleicht beteiligen sich dann noch mehr Segler (diese Jahr haben wir 21 Anmeldungen von denen drei in die Rubrik Langfahrt fallen und 19 Urlaubs- Regattatörns) beim sammeln bunter Erinnerungen ohne den Konkurrenzdruck eines Wettbewerbes, wie es in zwei der Anmeldung dieses Jahr zum Ausdruck kam.

Jeder bekommt einen Preis für seinen Mosaikstein und die 4 schillernsten Steinchen werden mit einen zusätzlichen Preis geehrt, auch den Familienpreis soll es nach wie vor geben aber dazu später mehr.

Wir wollen im Gedenken an Klaus Fritz der Zeit seines Lebens ein leidenschaftlicher Langstreckensegler war , eine Preis vergeben und zwar an Segler bei deren Törns das Segeln eindeutig im Vordergrund steht.

Wir haben auch dieses Jahr schon damit begonnen diesen Wettbewerb eher als Sammlung schöner Urlaubserinnerungen zu sehen und nicht als Kampf darum wer die meisten schwer im Magen liegenden Meilen zu sich genommen hat.

Nur mal ganz kurz Scherz bei Seite:
Wir haben einfach festgestellt, dass sich die Art Urlaub zu machen bei vielen unserer Mitglieder verändert hat. Sie ist ruhiger und beschaulicher geworden und dem sollten wir auch Rechnung tragen und die Modi etwas verändern.

Nebenbei bemerkt : wie wäre es denn zum Beispiel mit einem Wettbewerb zur Findung eines neuen Namens für unser „Cruisen“!?!?!?

In Anlehnung an die vorherigen Ausführungen ZUR Meilen – Küche (und ohne Herrn Bocuse auf die Füße treten zu wollen) könnten man diesen Preis ja auch „Nouvelle Cruising“ nennen.

Jetzt fangen wir aber mal langsam an uns mit den Regionalen Küchen zu beschäftigen in denen der Meilenverzehr stattgefunden hat. Zwei unserer Skipper mit Ihren Crews haben sich die mediterran angerichteten nautischen Meilen (1973 sm) schmecken lasen: namentlich waren es die Familien Fischer und Schumacher. Bei allen zwei Skippern ist zu bemerken, dass der Sommerliegeplatz ihrer Yachten das Mittelmeer ist.

Das schaukeln der Fish & Chips Meilen hat sich Michael Röhrig angetan und offensichtlich hat er die englische Würzung der 704 Seemeilen gut überstanden ebenso das Ehepaar Degenhardt die dieses Jahr einen Cocktail der verschiedensten nautischen Meilen gekostet hat, während das Ehepaar Wiesing sich hauptsächlich von nordfranzösischen Meilen hat verwöhnen lassen.





Fahrtenwettbewerb 2004

AGFS – Fahrtenwettbewerb 2004

Vielen Dank an alle für 22 eingegangene Anmeldungen, fünf davon fallen in den Bereich der Langfahrten, weil sie über den gesteckten Rahmen von 6 Wochen hinaus gehen, somit blieben 17 Anmeldungen zur Bewertung übrig.

Insgesamt wurden 14.794 Seemeilen zurückgelegt, das sind ziemlich genau 68 % des Erdumfangs, der exakt 21.639,63 Seemeilen lang ist. Wenn man bedenkt, dass ca. 30 % des Äquators nur unter Mühen auf dem eigenen Kiel über Land zu passieren wären, haben wir damit die segelbare Strecke zu mindestens rein theoretisch befahren.

Noch etwas mehr zum Thema Statistik:
In den letzten 10 Jahren haben die Segler der AGFS zusammen 209.680 Seemeilen zurückgelegt und damit 9,7 mal den Erdball umrundet.
Es ist offensichtlich immer noch genügend Appetit vorhanden „Meilen zu fressen“, es ist aber auch festzustellen, dass die Anzahl der Hafentage zugenommen hat und man es zunehmend etwas ruhiger angehen lässt, so sollte es im Urlaub ja auch sein.

Diese Jahr haben sich von den 21 Crews
1 Skipper für die ostdeutschen Binnengewässer,
3 Crews für den Westen sprich England und Frankreich,
1 Langzeitcrew für die Karibik,
5 Skipper für die niederländischen Gewässer entschieden und der Rest von
11 Skippern mit Crews haben sich auf der Nord- und Ostsee getummelt.

Das heißt 60% unserer Mitsegler hat es in diesem Jahr in den Osten gezogen.

Außer in Deutschland wurde in folgenden Ländern gesegelt:
Belgien, Dänemark, England, Finnland, Frankreich, Karibik, Niederlande, Norwegen, Polen und Schweden.

Die Bewertungskriterien sind hoffentlich allen Teilnehmern nach jahrelanger liebevoller Aufklärung durch Hanns Trenck bestens bekannt. Wie jedes Jahr haben wir für die aus unserer Sicht bemerkenswertesten Reisen im Rahmen eines normalen Urlaubs 3 Preise vorbereitet, alle anderen erhalten einen Trostpreis und bleiben hoffentlich dem olympischen Gedanken auch in den folgenden Saisons treu.

Nun aber zu den Reisen selbst wie immer in alphabetischer Reihenfolge:

Dr. Blaich mit Crew segelten mit der „Peer Gynt“ einer Judel-Vrolik 42 (da ich mit dem Typ nicht wirklich viel anfangen konnte, habe ich ihn zuerst auch falsch geschrieben, was zu folgendem Kommentar „fröhlich jodeln kann sie ja vielleicht auch!!“ und herzhaftem Gelächter führte.)
nonstop (mit reiner Männercrew) von Norddeich nach Kristiansand und von dort mit Ehefrau weiter über Tyborön und Fanö nach Amrum und über Wyk auf Föhr und Helgoland nach Norderney,
704 SM 9 Häfen 24 Reisetage

Heinrich und Ulrich Boltendahl bewegten ihre 7KR Ketch „Fenua-Ura“
mit wechselnden Crews (überwiegend Oldies) - ich glaube bei Deinem Alter, immerhin bist Du 78, lieber Heinrich darf man das wohl sagen, - über die holländische Kanäle nach Borkum weiter (begleitet von heftigen Gewittern mit Sturmböen um 9 Beaufort) in den NOK nach Warnemünde (wie gut, dass man dort Keilriemen kaufen kann!), Hiddensee, Saßnitz zurück nach Burgtiefe, über einen Abstecher nach Kappeln in den Gieselaukanal (NOK), über eine unbeleuchtete rote Tonne kurz vor Mitternacht im Nebel nach Norderney und über Oostmarhoorn auf den friesischen Kanälen nach Makkum,
928 SM 22 Häfen 32 Reisetage

Hans und Nils Brinkmann abwechselnd mit Crew besegelten mit ihrer „Aake“ einer Nordberg 26 mit Unterbrechungen [bewertet wurde die längste zusammenhängende Reise (vom 27.07 – 15.08.04)]
das Ijsselmeer und die friesischen Seen
209 SM 9 Häfen 20 Reisetage

Helmut Gotuk hat auf seiner Reise mit der „Rasmus“, einer Warrior 38 jede Woche mit einer anderen Crew gesegelt
und ist über das Ijsselmeer, Vlieland, Norderney und den NOK nach Kiel und weiter über Heiligenhafen, Grömitz, Wismar, dänische Südsee, Damp und Kiel wieder in den NOK dann über die ostriesischen Inseln und Lauwersoog nach Makkum gereist
802 SM 16 Häfen 34 Reisetage

Frank Grone und Uta Becker verbrachten ihren Urlaub mit der „Spirit of Diana“, einer X-312
in den niederländischen Gewässern, befahren wurden das Ijsselmeer, die Kanäle nach Leeuwarden und Harlingen, die niederländischen Küstengewässer in die Schelde und über Ijmuiden, Ijsselmeer nach Terschelling und dann zurück in den Heimathafen Hindeloopen
550 SM 17 Häfen 30 Reisetage

Familie Hackert unternahm mit ihren Kindern gemeinsam mit den Familien Koslowski und Mai einen Gemeinschafturlaub (insgesamt mit 5 Kindern),
die „ Padua“, Fellowship 33, die „Windscape“, Slocum 44, und die „Lanita“ Rival 38,
fuhren von Cuxhaven über den NOK in verschiedene Häfen der dänischen Südsee zurück nach Kiel und über den NOK in einer Starkwindfahrt nach Lauwersoog und die Kanäle zurück nach Makkum.
Bemerkenswert ist der schriftliche Bericht von den Kindern Marie-Christine und Leonie Hackert, überschrieben mit „Dies ist der Bericht über den BESTEN Urlaub überhaupt!“, - wie ich finde eine tolle Aussage bei dem was sie Alles zusammen erlebt haben:

Schweinswale gesichtet, Dirk beim Angeln übertroffen, den weißen Hai (Tom) beim Schwimmen beobachtet, Getriebe Ein- und Ausbau ertragen, Schlüssel im Sand verloren und Sturm auf der Nordsee heile überstanden waren die Highlights. Es wird aber auch lobend erwähnt, dass man Unterricht im Trimmen von Segeln erhielt und wie man in Sichtweite bleibt, also bester Steuermannsunterricht.
Jeweils 550 SM 16 Häfen 21 Reisetage

Familie Muckerheide fuhren mit ihrer „Uralima III“ einer E+A 40
von Emden über Helgoland in den NOK, die Kieler Förde, Grömitz, über Kappeln nach Marstal wieder in den NOK und von Cuxhafen einhand bei SW 6 (alle Achtung) zurück nach Emden,
717 SM 16 Häfen 40 Reisetage

Ehepaar Schulze war wie schon öfter mit ihrer Waarship 725 der „Windrose“ in Juni und Juli in der westlichen Ostsee unterwegs bei lausig kaltem Wetter mit Regen, Gewitter und viel Wind oder Flaute aber Sonnenschein unterwegs, und dies war somit laut eigner Aussage „der mieseste Törn seit 40 Jahren“, offensichtlich die diesjährigen Pechvögel.

Familie Seppmann haben mit der „Blue Magic“, einer Retana 25, die friesische Seen befahren (ein geruhsamer Urlaub aber auch mal mit etwas mehr Wind),
126 SM 8 Häfen 15 Reisetage

Norbert Speitel punktet dieses Jahr gleich zweimal, weil er zwei Törns eingereicht hat. Die „Amiga“ eine Bavaria 38 beförderte bei der ersten Reise eine 5 - köpfige Crew bei durchweg trockenem und überwiegend sonnigem Wetter (nur ein Tag Regen) über das Ijsselmeer, die Küstengewässer in die Schelde und binnen über Gouda zurück nach Lemmer,

403 SM 15 Häfen 16 Reisetage


Auf der zweiten Reise mit 4 Personen und mehr Wind und Regen (50%) wurden verschiedene Häfen am Ijsselmeer, Terschelling und Vlieland besucht und die Heimfahrt nach Lemmer angetreten.
145 SM 5 Häfen 11 Reisetage

Ehepaar Wiesing hat für sich und Ihre Compromis 999, die „Equinoxe“, in diesem Jahr die Normandie als Urlaubsrevier erkoren,- kann ich sehr gut verstehen es ist wunderschön dort. Sie segelten von Dintelmond entlang der belgischen und französichen Küste (Fecamp, Honfleur) die Seine hinauf bis Rouen und retour über Le Havre, Boulogne nach Blankenberge und Dintelmond.
Liebe Wiesings, euren geschriebenen Bericht zu lesen, war eine Freude, zeigt er doch seht deutlich was Wassersport bedeuten kann und wie Bordleben Life im Urlaub so aussieht, vor allem die französische selbstgemachte Küche klingt hervorragend.
750 SM 11 Häfen 21 Reisetage


Preisträger des Fahrtenpreises 2004:

Platz 3:
Ehepaar Weise hat mit ihrer „Fietje IV“ einer Westerly 31, im Juni (ein nasser, Wind und Gewitter reicher Monat, allein 8 sturmbedingte Hafentage) verschiedene Häfen am Ijsselmeer besucht, ist über Lauwersoog, Borkum , Helgoland und Cuxhaven in den NOK und weiter nach Warnemünde und Rügen gesegelt und hat nach einem Abstecher über Bagenkop den Urlaub in Rendsburg beendet.
697 SM 15 Häfen 25 Reisetage

Platz 2:
Ehepaar Bechem segelte mit ihrer Contest 44 „La Mer“,
von Texel über Scheveningen, Ostende, Niewport nach Dover und weiter nach Cowes und kreuz und quer durch den Solent und über Brighton, Dover und Belgien zurück nach Makkum,
711 SM 12 Häfen 26 Reisetage

Platz 1:
Jens Meyer mit wechselnder 1 Mann/ bzw. 1Frau Crew segelte seine „Chiloee“ einer Marieholm 33 Fortissima,
von Großenbrode über Dragör, Göteborg nach Oslo und über Varberg und Kopenhagen zurück nach Fehmarn
960 SM 26 Häfen 34 Reisetage

Nun aber zu den „Full time Seglern“.

Wie jedes Jahr zählen die halbjährlichen Karibik Segler dazu, nämlich die Familie Leimkühler die mit ihrer HR 38 der „Clarissa“ zwischen Grenada und Martinique gesegelt sind.

Des weiteren zählt auch der Törn der „Bolero“ einer Optima 850 mit Skipper Heiner Meinecke dazu - (jeweils wechslende 2 Personen Crews) - die sich in diesem Jahr für die deutschen, genauer gesagt die ostdeutschen Binnengewässer entschieden haben. Sie sind über die westdeutschen Kanäle in die Elbe auf die Elde-Müritz-Wasserstraße und über die Mecklenburger Seenplatte nach Berlin gefahren. Die Oder bis Stettin und die Ostsee bis Schleswig wurden befahren und der Rückweg führte über den NOK, Otterndorf, Bremerhaven in die Weser und Hunte; der Küstenkanal und der Dortmund-Ems-Kanal führten schließlich zurück auf den Baldeneysee. Bedauerlicherweise wurden von den 1274 SM nur 236 gesegelt dafür musste man 83 Schleusen und ein Schiffshebewerk überwinden.
1274 SM 24 Häfen 57 Reisetage

Ehepaar Hans Meyer hat sich mit seiner Crew den 60 % Seglern angeschlossen und die Ostsee besegelt. Sein Schiff die „Luett Deern“, eine Norman 40 durfte ihre Qualitäten beweisen auf der Fahrt von Kiel über Kalmar, Stockholm zu den Aaland Inseln und weiter nach Turku über die Stockholmer Schären, Westerwyk und Kalmarsund zurück nach Kiel.
1837 SM 35 Häfen und 16 Ankerplätze 74 Reisetage

Jochen Dietel und Tochter Julia mit Freundin und kleinem Sohn hat mit seiner Koopmanns 33 der „Kormoran“ die Strecke von Fehmarn nach Göteborg und zurück besegelt.
580 SM in 8 Wochen

Der Kompaßpreis:
Das Ehepaar Gertges hat sich ein sehr anspruchsvolles Revier für ihre Reise ausgesucht, sie segelten mit ihrer Jeanneau 31 der „Hallo“ ausgehend vom Pfingsttreffen, für das sie eigens aus Zeeland angereist waren, entlang der niederländischen Küste über Belgien nach England, besuchten alle Kanalinseln und segelten weiter die Küste der Bretagne ab bis Lezardrieux. Von ihrem westlichsten Punkt segelten sie an der französischen Küste zurück nach Zeeland.
1250 SM 33 Häfen 68 Reisetage

Preis für die interessanteste Reise mit einem kleinerem Schiff :
Geht in diesem Jahr an Heiner Meinecke mit seiner Optima 850 „Bolero“

Familienpreis:
Auch diese Entscheidung ist sehr leicht gefallen, es sind nur drei Reisen mir Kindern eingereicht worden und dies war eine Gemeinschaftsreise der Familien Hackert mit den Töchtern Marie-Christine und Leonie, der Familie Koslowski mit ihren Söhnen Marvin und Fabio und die Familie Mai mit ihrer Tochter Lisa und ihrer Nichte Anna, also eine Reise mit 6 Kindern von denen lediglich eins schon über 14 Jahre alt ist, nämlich Marvin.






Meilenfresser 2003

MEILENFRESSER 2003
Zufolge den eingegangenen Meldungen haben in der vergangenen Saison Mitglieder der AGFS die Ostsee, die Nordsee, den Atlantik, das Mittelmeer, die Karibik und den Pazifik besegelt und dabei rund 20.000 sm, das sind rund 97 % des Äquatorumfangs, zurückgelegt..

3. Platz:
Arne Schmidt Contest 30
“Einhand über Norderney, Cuxhaven, NOK nach Kiel,dann mit Freundin
durch südl. Gr.Belt, Grönsund und Südschwedische Küste nach Bornholm. Weiter durch den Kalmarsund nach Västerwik und zurück über Bornholm nach Greifswald.
968 sm, 15 Häfen, 29 Reisetage”

2. Platz:
Ehepaar Wiesing Compromis 999
“Von Dintelmond (Zeeland) über Stellendam in 4
Tagen und Mächten nach Granton Harbour bei Edinburgh. Nach ausgiebigem Sightseeing mit Fahrrad und Bus; zurück über Blith in weiteren 4 Tages und 3 Nachtfahrten nach Hellefoetsluis und schließlich nach Dintelord.”
960 sm 9 Nächte auf See u. vor Anker 5 Häfen 21 Reisetg.

1. Platz:
Jörg Schöddert Beneteau 36
“hat als Schiffsführer eine Beneteau 36 von der Ostsee ins Mittelmeer überführt. Die Reise ging von Maasholm (DK) durch NOK, Nordsee, Ärmelkanal, Biscaya, Portugal, Gibralta nach Almeria”.
2433 sm 12 Häfen 40 Reisetage

Sonderpreis für die interessanteste Reise mit einem kleinem Boot:
Michael Röhrig 15erJollenkreuzer
“mit Segelkameradin 15erJollenkreuzer getrailert von Essen nach Weener, alle ostfriesischen Inseln besucht, über Bremerhaven nach BremenLesum und Trailerfahrt nach Essen”.
188 sm, rd. 550 Straßen km, 12 Häfen, 22 Reisetage.

“Full Time Segler”
Werner Galow Fellowship 28
“teils einhand, teils zu zweit und teils zu viert von Essen durch die Kanäle nach Lübeck motort, Küstensegelei bis Flensburg, Aalregatta und Kielen Woche vom Wasser aus betrachtet, dann einhand durch Kl.Belt ins Kattegat, zurück durch Gr.Belt, Langeland kpl. umrundet, Ende in Gelting.Die letzten 3 Wochen mit Ehefrau in der Inselwelt südlich Fünen”.
1674 sm 47 Häfen 78 Reisetage

Ehepaar Leimkühler HR 38
“ist wieder im Bereich der Westindischen Inseln gesegelt von Grenada bis Martinique und zurück”.
558 sm

Ehepaar Theisen HR 38
“im Mai von Neusseland in die Südsee nach Vanuatu dann nach Noumea (Neukaledonien) Am 6.11. abgelegt nach Australien unter günstigen Bedingungen. Die letzten 8 sm kam der Wind dann doch noch mal von vorne. Ankunft am 16.11. nach 860 sm”.
Dieses Jahr von Neuseeland nach Australien insges. 4358 sm





Meilenfresser 2002

Meilenfresser 2002
In dieser Saison liegen uns 26 Meldungen vor. Das sind 30% mehr Meldungen als im Vorjahr! Ein sehr schönes Ergebnis. Vielen Dank!! Insgesamt wurden 23310 sm gesegelt, das sind rund 108 % des Äquatorumfangs.
Wie immer haben wir für die aus unserer Sicht bemerkenswertesten Reisen im zeitlichen Rahmen eines normalen Urlaubs 4 Preise vorbereitet. Die übrigen Skipper können wir nur mit Trostpreisen und einer ehrenvollen Erwähnung bedenken.

Außer D wurden folgende Länder besucht: B, DK, E, F, GB, Kanalinseln, N, NL, NZ, P, S, Ceuta in Afrika, die Balearen, verschiedene Inseln in der Karibik und in der Südsee .

3. Platz:
Fritz Blanke + Crew:
“Monnickendam – Helgoland – NOK – Gr. Belt – Anholt – Göteborg – Marstrand – dort Teilnahme am X - Yachts Gold-Cup- dann weiter über Klintholm – Gedser - NOK – Helgoland - Norderney - nach Monnickendam. Strecke Göteborg – Kiel mit Familie, sonst mit 4 Mann Crew”
1154 sm, 23 Häfen, 40 Reisetage

sowie

Jens Meyer, z.T. m. Ehefrau, z.T. einhand:
“Großenbrode – Südschweden – Kalmarsund- Visby – Stockholm – von da einhand, über Bornholm - Südschweden – Kopenhagen – dän. Südsee nach Großenbrode”
1253 sm, 29 Häfen,49 Reisetage

2. Platz:
Frank Grone + Uta Becker:
“Hindelopen - Scheveningen - Zeebrügge - Dover – Brighton – Solent – zurück via Dover – Vlissingen – Hellevoetsluis – Scheveningen – Ijmuiden - nach Hindelopen”
840 sm, 20 Häfen,27 Reisetage

sowie

Berthold + Christel Wiesing:
“Dintelmond – Neeltje Jans – Dünkirchen – Dover – Solent – Alderney – Cherbourg –Dieppe – Boulongne – Schelde – nach Dintelmond”
822.6 sm 12 Häfen, 21 Reisetage davon 3 Nächte auf See.

1. Platz:
Ehepaar Rossberg:
“Norddeich – Helgoland – NOK –Klintholm – Gislövsläge - Kalmarsund – Arkösund – Mem - Götakanal –Göteborg – Kopenhagen – Vejrö – Omö - Nyborg. Dort Crewwechsel und Rücküberführung nach Norddeich”
1250 sm, 40 Häfen, 47 Reisetage

Sonderpreis
Sonderpreis für die interessanteste Reise mit einem kleinem Boot:
“Unser Segelfreund Kurt Schulze mit Ehefrau hat seit “Jahrzehnten“ mit seiner Windrose sportliche und weite Törns gesegelt. Auch in diesem Jahr waren sie in der Ostsee, getrailert Essen – Flensburg und zurück.”
Von Juni bis August in der westl. Ostsee + in den dänischen Gewässern gesegelt.

“Full Time Segler”
Ehepaar Dietel z.T. mit Tochter:
“Burgstaken – Kalmarsund – Gotland – Mälernsee – Stockhlom – Mariehamm ( Alandinseln ) – Hankö – zurück nach Stockholm – Kalmarsund – Gedser –Fehmarn”
1507 sm, 39 Häfen, 65 Reisetage

Friedhelm Jungius mit wechselden Crews:
“Lelystad – Kanäle bis Rendsburg – Kiel – Schlei – Fehmarn – Mec Pom Küste bis Rostock,
dort neue CREW zurück durch NOK – ostfr. Inseln - nach Leystad”
1140 sm, 30 Häfen, 82 Reisetage

Ehepaar Leimkühler:
“Venezuela – Trinidad - Grenada – Tobago Cays – Admirality Bay Bequia - Martinique – St. Lucia – St. Vincent – Grenada”
990 sm, vom 6.12.2001 – 3.05.2002
Seit 15.11. wieder an Bord, allen Seglern herzliche Grüße

Ehepaar Mies:
“Lauwersoog – Helgoland – NOK – Mec. Pom. Küste – Stralsund – Usedom –zurück
Über Fehmarn – NOK – ostfr.Inseln – Delfzijl”
775 sm, 20 Häfen, 58 Reisetage

Ehepaar Theisen:
“Neuseeländische Küstengewässer, dann nach – Fiji Inseln – Neuseeland”
4000 sm, 7.01 2002 – 23.10.02




 

 
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