Fahrtenwettbewerb 2018

Fahrtenwettbewerb „Törns“ 2018
Jetzt zu den Berichten in alphabetischer Reihenfolge der Schiffsnamen.
Der erste Bericht beschreibt die Ferien von Inge und Udo Boltendahl die mit ihrer Fenua Ura,
einer 7KR einen Langzeittörn gemacht haben und mir einen absolut detaillierten Bericht per 
EXCEL haben zukommen lassen, sah nach extrem viel und außerordentlich genauer Arbeit aus. 
Vorbereitungen gab es vom 03.04 bis zum 10.04 auf dem Schiff an Land, Unterwasserschiff 
streichen, Wellendichtung erneuert und nochmals vom 10.04 bis zum 20.04 umfangreiche 
Arbeiten am Schiff, Plicht und Decksaufbau geschliffen und lackiert, sowie Abdichtungen 
erneuert. Nach getaner Arbeit wurde das Schiff dann von Holland durch die Kanäle und durchs
Watt nach Norderney und neuem Stützpunkt Hooksiel überführt, begleitet von eurem 
junggebliebenen Freund Wolfgang Bach.
Insgesamt waren sie 110 Tage unterwegs und haben 50 Reisetage und 50 Hafentage verbracht 
auf ihrem Weg von Hooksiel über Helgoland NOK zur Schlei, Femarn, Grömnitz nach 
Heiligenhafen. Von Heiligenhafen nach Dänemark, Langeland, Äro, Fünen, großer Belt Samsö 
zum Mariagerfjord und von dort Limfjord, Livö und Fur ging es auf die Rückreise vom 
Limfjord durch den kleinen Belt, NOK, Eider, Helgoland nach Hooksiel. Sie haben dabei 
1258sm zurückgelegt und das Resümee der Reise lautet:Endlich reisen ohne Zeitdruck, es war 
ein Supersommer …  von Anfang Mai bis Anfang August teilweise schon zu heiß. Tolle 
Segeltage da ihr fast immer auf den richtigen Wind warten konntet. Segeln in den dänischen 
Schären bei kaum Welle macht richtig Spaß, ein riesiges Segelrevier mit tollen Häfen und 
guten Versorgungsmöglichkeiten, allerdings bei ca. 30% höheren Preisen als in Deutschland, 
in der Vorsaison freie Häfen, was sich mit Beginn der Ferien deutlich veränderte. Ihr habt 
viele Bekanntschaften gemacht und nette Gespräche führen können mit vielen Deutschen, Dänen,
Holländern. Schweden, Polen und sogar mit Russen aus Moskau die ihr Schiff in Holland 
liegen haben.

Die nächste Reise wurde von Horst Guntermann mit seiner Contest 43/44 Helli gemacht. 
Am 9. Juni starteten wir von Makkum in Richtung Harlingen und weiter im Kanal gen 
Leeuwarden/Dokkum. Eine Brücke kurz vor Leeuwarden, die nicht mehr benötigt wird, aber 
dennoch geschlossen wurde, stoppte unseren Tagestörn. Auf unserer Rückreise sahen wir, dass 
diese Brücke abgerissen wird und zu diesem Zeitpunkt standen nur noch Fragmente. Am frühen 
Nachmittag des 10. Juni trafen wir im Außenbecken von Lauwersoog ein. Das Wetter für den 
nächsten Tag schien ok zu werden, also bereiteten wir uns auf den Sprung nach Norderney vor.
Der Skipper nahm die Bedingungen wie sie sind, lange Welle dwars von achtern, moderater 
Wind aus raumer Richtung, Wellenhöhe ca. 2m, also alles gut. Die andere Hälfte der Crew 
fand die Bedingungen nicht so prickelnd. Die paar Tage auf Norderney waren geprägt von 
Faulenzen, kleinen Reparaturen, auch an den Schiffen der dort liegenden Freunde und einem 
schnellen Trip nach Helgoland  (ca. 2 Stunden hin).
Tips zum Weitergeben:
Aufgrund der Erfahrungen der Hinreise entschlossen wir uns, trotz des relativ großen 
Tiefganges von ca. 1,90 m der Helli, die Rückreise durchs Watt und Kanäle zu riskieren. 
Vorherige Auskünfte beim Hafenmeister und ortskundigen Seglern bestärkten uns, diesen Weg 
zu nehmen. Es sollte besser werden als vermutet.
Auf dem Flach hinter Juist, im Memmert-Fahrwasser, waren wir mehr als 3 Stunden vor 
Hochwasser und hatten gut 0,30 m unter dem Kiel. Das anschließende nächste Flach vor 
Delfzijl =Osterems O38A= wurde 2 Stunden später, also auch noch vor HW, mit reichlich 
Wasser unterm Kiel passiert. Die Strecke Norderney bis Schleuse Delfzijl wurde somit in 
ca. 5 Stunden ohne Probleme bewältigt. Fazit: bei schlechten Bedingungen auf dem Rückweg 
von Ost nach West eine durchaus willkommene Alternative für Yachten mit bis zu 2 m Tiefgang,
allerdings nur bei Springtide, ansonsten mit weniger Tiefgang.

Der 3. Bericht erzählt von den Urlaubserinnerungen eines kleinen Schiffs auf einem 
Binnensee. Genaugenommen den der Komerwel, einer Benneteau First 18, die mit ihrer stolzen 
Länge von 5.50 den Bodensee 150km lang bereist hat. Das berichten jedenfalls Ihre Eigner 
das Ehepaar Heike und Uli Haase. Die Reise führte an 14 Reisetagen, davon 10 Segel/Motortage
von Kressbronn, Langenargen, Wasserburg, Lindau, Bregenz, Altenrhein, Wasserburg, Rorschach,
Arbon, Romanshorn, Langenargen, Friedrichshafen, Immenstaad, Hagnau, Meersburg, Überlingen, 
Bodman, Überlingen, Staad, Konstanz, Romanshorn. In vier Häfen habt ihr Ruhetage eingelegt 
und euch sowohl das Zeppelinmuseum in Friedrichshafen angesehen und dem Rheinfall von 
Schaffhausen habt ihr auch einen Besuch abgestattet. Auf jeden Fall alles mal Städtenamen 
die sonst nicht so häufig in den Törnberichten zu finden sind. Die Anmerkungen zum Wetter 
klingen nach sehr warm: Kein Wind und Hitze, permanente latente Gewitterneigung, 
wunderschönes türkisblaues Wasser. Gewitter hattet ihr nicht nur eines und die kommen wohl 
sehr plötzlich und heftig, sind aber auch schnell wieder vorbei, und wie ihr in euren Tips 
geschrieben habt … Von den Gewitterwarnlampen sollte man sich nicht verrückt machen lassen, 
die Einheimischen blieben auch gelassen. Dass man mit einem Elektromotor besser weiter 
kommen kann habt ihr auch erfahren. Ihr hattet ja (leider) nur einen Starkwindtag mit 
unerhörten 2 Bft. Ihr hattet eine Ferienwohnung in Langenargen und später eine in Hagnau, 
eine Woche im Westen, eine Woche im Osten des Nordufers. Von hier kamen wir zu fast allen 
Häfen in weniger als einer Stunde, Dank des ÖPNV-System um den Bodensee welches super ist. 
Nur einmal übernachteten wir in der Schweiz an Bord, ansonsten erreicht man die Bus-und 
Bahnhaltestellen des Nordufers mit Rundfahrtbooten oder Schnellfähren.
Tipps zum Weitergeben:
Fahrt mit einem großen Schiff auf dem Bodensee. Die Hafengelder werden meist pauschal 
erhoben. Zwischen 10 und 18 Euro, egal, wie groß das Boot ist - Schmerzhaft für 18-Fuss-
Segler.
Kranen ist in Deutschland preiswerter, als in der Schweiz. Ganz toll in Kressbronn, 
für 35 € je angefangene Tonne in einer modernen Marina mit Parkhaus und Segelausrüster. 
Hier ist auch eine Möglichkeit, das Boot vom TÜV beurteilen zu lassen und ein Mastkran mit 
Handkurbel. Das Abstellen von Auto und Trailer ist problematisch. Nur in Langenargen 
entdeckten wir einen kostenlosen Ausweichparkplatz am Ortsrand. Eine Bodenseekarte braucht 
man kaum, da der See überall tief genug ist, „Leg an“ mit den Hafeninformationen und 
Übersichtfotos war dagegen hilfreich. Die Kulisse mit den schneebedeckten Bergen ist 
wirklich schön.

Der 4. Bericht kommt von der Lady Mary, einer Westerly 33 die von Horst und Marianne 
Dedert in zweieinhalb Monaten rund 376sm durch die Ostsee hauptsächlich „maschiniert“ wurde 
und zwar von Fehmarn nach Anholt und zurück. Langweilig könnte man meinen … aber doch nicht
ganz. Auf eurem Weg lagen die zweitweise gesperrte westliche Durchfahrt nach Kerteminde, 
ein gerissener Keilriemen des Autopiloten der euch, neben zu viel Wind gegen an, eine 
dreitägige Pause beschert hat. Und eine offensichtlich leicht fehlgeleitete Tankanzeige, 
was ihr aber doch noch rechtzeitig gemerkt habt, so 20 Liter vor Null. Eines kann man 
getrost festhalten … gelangweilt habt ihr euch nicht. Es war eure letzte Reise mit der 
Lady Mary. Nach mehr als 30 Jahren habt ihr euer Schiff schweren Herzens verkauft. 
Schön ist das die Lady Mary zurück nach Makkum kommt und auch die neuen Eigner in der 
AGFS sind.

Der 5. Bericht betrifft die Lanita, eine Rival 38cc die in diesem Sommer mit ihren Eignern 
den diesjährigen Urlaub auf dem Weg nach England und wieder zurück verbracht hat. Sie waren 
zusammen 36 Tage unterwegs, davon 26 Segeltage und an 10 Tagen genoss man die Ruhe oder 
Unruhe des Hafens. Insgesamt wurden 22 verschiedene Häfen angelaufen. Es ging von Makkum 
über Den Helder -Nieuwport-Dover-Brighton - Beaulieu River-Cowes-Yarmouth-Portland-
Dartmouth-Salcombe-Torquay-Weymouth- Portsmouth-Eastbourne-Dover-Dünkirchen-Zeebrugge-
Scheveningen  zurück in den Heimathafen Makkum. Das Wetter war traumhaft!!! 
Im Schnitt wenig Wind. Zurück  schöner Segelwind aus SW. 
Erlebnisse /Besonderheiten: Lisa wurde zu Beginn der 3. Woche vom Flughafen Southhampton 
abgeholt. Das Problem war, das keine Fähre mehr nach Westcowes gefahren wäre, wenn der 
Flieger mehr als 30 Min. Verspätung gehabt hätte. Spannend, aber es hat geklappt und wir 
waren gegen 23 Uhr zurück an Bord in Cowes. Übrigens war die Fähre deutlich teurer als 
Lisas Flug. Wir haben mehrfach Tümmler gesehen. Die Abfahrten der Isle of Wight Fähren in 
Portsmouth waren sehr lustig da sie beim losfahren eine schnelle Linkskurve fahren und 
durch die Neigung dabei bei sämtlichen Autos immer die Alarmanlagen losgingen. An einem 
Liegetag in Portsmouth machten Mutter und Tochter einen Ausflug um ein tolles Aquarium und 
eine Shopping Mall zu besuchen. Es war der einzige Tag mit heftigen Schauern und sie wurden 
nass bis in die Schuhe. Fazit: Es war der wetterbedingt stressfreieste Urlaub unseres 
Lebens und insgesamt eine der schönsten Segelsaisons. Beginnend mit Sylvester auf 
Terschelling!
Eure Tipps: Auto mieten in Cowes; Fahren mit der Dampfeisenbahn in Dartmouth: Lokale 
Biermarken waren teilweise ein Schock, aber Probieren geht über Studieren. Der Cider war 
sehr lecker.

Bericht Nummer 6 behandelt die 21 Tage Zeit, die das Ehepaar Udo und Roswitha Skiebe ihre 
Ma Vie, eine Malö 34, in den Niederlanden, präzise in Südholland bewegt, an 2 Segeltage 
gesegelt und 100 Kanal Km motort haben. In dieser Zeit hat man 9 Hafentage in 8 
verschiedenen Häfen verbracht, insgesamt wie ihr sagt … ein etwas anderer Segelurlaub.
Gestartet seid ihr in Makkum und es sollte in Richtung Haarlem, Kraagerplassen gehen und 
wieder zurück. Wenig Wind bescherte euch einen tollen Aufenthalt im Enkhuizer Außenmuseum, 
einen tollen Grillabend mit Freunden in Hoorn. Auf dem weiteren Weg braucht man schon viel 
Geduld bei den vielen Schleusen und Brücken, die auch nicht immer funktionieren, denen war 
auch sehr warm, deswegen habt ihr drei Tage festgesessen, aber Gott sei Dank an einem 
schattigen Plätzchen und kaltem Bier … so konnte man das aushalten.
Heftige sintflutartige Regenfälle lassen das Schleusen zu einem echt feuchten Erlebnis 
werden und davon hattet ihr auch ein paar, außerdem wurdet ihr, wie schon öfter, von den 
lästigen IJsselmeerfliegen überfallen und doch ist euer Fazit … es war abwechslungsreich 
und erholsam.

Der 7. Bericht erzählt von den Urlauberinnerungen des Ehepaares ….. und Johannes Baston, 
die ihre Rubina, eine Jeanneau 32 i im Revier der Nordseeinseln bewegt hat. Von Heeg über 
Texel – Vlieland – Ameland – Lauwersoog – Borkum – Juist – Norderney – Baltrum – Spiekeroog 
– Helgoland – Borkum – Schiermonnikoog - Terschelling – Harlingen –und dann noch ne kleine 
Ijsselmeer-Runde gedreht zurück nach Heeg, das Ganze an 34 Reisetage … 24 Segeltage … 
10 Hafentagen und zurückgelegte 442sm.
Anmerkungen zum Wetter: 1 Regentag … anfangs morgens und abends recht kühl … Wind meist 
schwach bis mäßig, häufig mit Nord-Komponente (NW – NO) …ab Ende Juni sonnig und deutlich 
wärmer …Qualität der Wettervorhersagen recht gut – war wohl auch nicht so schwierig in 
diesem Sommer.
Erlebnisse /Besonderheiten:
Zum vorgesehenen Starttermin ging es erst mal nicht los: nach Hagel und Starkregen zu Hause 
musste dringendst der Keller getrocknet und geräumt werden.
Dann endlich Aufbruch zu einem erneuten Törn durch das Welt-Naturerbe Wattenmeer. 
Auf Texel wurde gerade das Round Texel Race vorbereitet. Weiter nach Vlieland mussten wir 
das einzige Mal unser Ölzeug gegen Regen anziehen, danach nur noch ab und zu als Wind- und 
Spritzwasserschutz. Das Borkumer Wattfahrwasser ist neu ausgepriggt und führt an der NO 
Seite der Insel dicht am Ufer mit sehr vielen Seehunden und Kegelrobben entlang. 
Der empfohlene Mindestabstand zu den Tieren kann nicht eingehalten werden, was die Tiere 
aber offensichtlich nicht stört. Auch sonst haben wir fast auf jedem Schlag Seehunde gesehen
 – mal einzelne im tiefen Wasser, häufig große Kolonien auf Sandbänken. Leider sind die 
Yachthäfen auf Borkum und Helgoland (immer noch) weit entfernt von gängigen Standards. 
Auf Borkum ist Port Henry verschlammt mit marode wirkender Steganlage und der Burkina-Hafen 
in der Hauptsaison und am Wochenende viel zu klein. Auf Helgoland lagen plötzlich 9 größere 
Yachten neben uns im Päckchen, der Weg zum Hafenbüro ist sehr lang, zum Sanitärgebäude lang 
– und die dortigen Nutzungsgebühren und Öffnungszeiten sind eher benutzerunfreundlich. 
Juist, Baltrum und Spiekeroog als kleine Watt-Häfen punkten mit kurzen Entfernungen zu den 
Inseldörfern und Stränden. Schon Anfang Juni hatte das Wasser im Watt brauchbare Temperatur,
wir haben selten so viel in der Nordsee gebadet, vom Boot aus beim Ankern / Trockenfallen 
und auf den Inseln. Zum Schluss noch eine Runde Ijsselmeer: Makkum, Enkhuizen, Urk, Lemmer 
bei wenig Wind mit vielen Ijsselmeerfliegen. 
Tipps zum Weitergeben: Im Watt immer neuste Karten benutzen und selbst dann bei 
Abweichungen eher den Tonnen und Priggen folgen … Anfang Juni großes Oerol-Festival auf 
Terschelling, dann ist der Hafen voll wie bei schönstem Wetter in den Sommerferien. 
Wer es mag: hin, ansonsten besser zu einem anderen Zeitpunkt … Am Wochenende in den 
Sommerferein kann der Companiehaven in Enkhuizen auch mal voll und somit geschlossen sein.

Bericht Nummer 8 begleitet Ute u. Peter Roth die mit ihrer Ruby Tuesday, einer Duffour 39cc
Irland umrundet haben. An 150 Reisetagen, zwischen dem 27.04 und 25.08. wurde an 64 Tagen 
gesegelt, dabei gab es 13 Nachtfahrten. Hafentage gab es 56 und unter dem Kiel lagen zum 
Schluss 2542sm zurückgelegt zwischen dem Ijsselmeer dann durch den Englischen Kanal nach 
Cork in Südirland, weiter rund Irland und über die Scilly Inseln durch den Englischen Kanal 
zurück zum Ijsselmeer.
Eure Anmerkungen zum Wetter: Wieder haben wir einen tollen Segelsommer erlebt. 
Bei der Planung waren wir uns eher unsicher, ob wir in 4 Monaten schaffen, Irland zu 
umrunden - weniger wegen der Seemeilen, sondern eher wegen des oft sehr heftigen und 
stürmischen Wetters auf der Westseite von Irland. Statt Sturm und hohen Wellen haben wir in 
Irland in diesem Jahr einen absoluten Ausnahmesommer erlebt - sehr viel Sonnenschein, kaum 
Regen, und nur wenige stürmische Tage, an denen wir lieber in der Ankerbucht geblieben sind,
satt zu segeln - so haben wir Irland nicht erwartet. Die ersten und fast einzigen dicken 
Tiefs mit viel Wind haben uns im Englischen Kanal erwischt - in Irland hatten wir viel zu 
häufig zu wenig Wind zum Segeln, dafür aber viel Sonnenschein und warmes Wetter.
Erlebnisse und Besonderheiten gibt es natürlich einige an so viele Reisetagen.
Eigentlich wollten wir in einem Rutsch von Urk mindestens bis zu den Scilly Inseln segeln, 
besser noch direkt bis Südirland - zweimal mussten wir wegen Sturms in Dünkirchen und 
Eastburne unterbrechen, zweimal haben wir Flauten vor Anker ausgesessen. Als dann die 
Windmaschine wieder angesprungen ist, konnten wir bei perfekten Bedingungen entlang der 
Südküste Cornwalls und um Lands End bis nach Cork in Südirland segeln. Die Südküste von 
Irland ist noch eher flach, schöner, schroffer und beeindruckender wurde Irland, je weiter 
wir nach Westen gesegelt sind. Bei 2-3 Bft waren wir in strahlendem Sonnenschein am Fastnet
Rock, sind bei fast immer gutem Segelwetter, aber meistens mit mäßigem Wind an der einsamen 
Westküste mit Abstechern in die tiefen Fjorde Richtung Norden gesegelt. Fasziniert waren 
wir von der felsigen Insel Skellig Michael, auf welcher Szenen des Star Wars Film "Der 
letzte Jedi" gedreht wurden. Eine knappe Woche mussten wir auf Valencia Island aus dem 
Wasser, weil die Simmeringe von unserem Saildrive undicht waren. Hier haben wir kennen
gelernt, was irische Gastfreundschaft heißt. Segler und Einheimische haben uns geholfen, 
wo sie nur konnten. Das ging so weit, dass uns ein Segler sein Boot zur Verfügung stellen 
wollte, damit wir mehr von der schönen Westküste sehen. Weiter ging es nach erfolgreicher 
Reparatur an der faszinierenden Westküste Irland entlang bis zur nordwestlichsten Insel 
Irlands - Tory - Dort haben wir den King of Tory und die fantastischen, steilen Felsen der 
Insel kennengelernt. Auch Nordirland lag auf unserer Route - in Derry/Londonderry war der 
Nordirland Konflikt noch sehr präsent. In Belfast haben wir einige Wochen später hautnah 
miterlebt, wie sich Royalisten und Republikaner bekriegen. Eine schöne Ergänzung unseres 
Segeltörns waren auch in diesem Jahr wieder mehrere Touren mit dem Auto, um Land und Leute 
besser kennen zu lernen. Von Cork, Galway und Derry/Londonderry haben wir Irland erkundet 
und viel schöne Landschaft, aber auch schöne Städtchen gesehen. Ebenso wie in Schottland 
im letzten Jahr, gibt es auch in Irland auf der Westseite nicht viele Häfen. 
Wir haben wieder viel geankert oder an, diesmal kostenlosen, Visitor-Moorings gelegen und 
die Häfen auch nicht wirklich vermisst. Allerdings sind die Ankerbuchten meistens nicht 
einsam oder unbewohnt - entweder liegen ein paar Gehöfte an der Bucht, meistens aber kleine 
Dörfer. Irland ist ein kleines, aber feines Segelrevier. Ganz anders hätten wir es 
sicherlich bei schlechtem Wetter und vielen Sturmtagen erlebt.
Eure Tipps zum Weitergeben: Ein abwechslungsreiches Segelrevier mit vielen sehr schöne 
Ankerbuchten, zum Teil mit Moorings - wer gerne ankert, kommt hier voll auf seine Kosten.

Der Bericht der die Nummer 9 trägt betrachtet die Erlebnisse eines H Bootes, ein Regatta-
boot, der Semper Fidelis die mit ihrem Skipper Michael Röhrig viel Zeit als Solo - 
Sommertörn (18.06. – 16.09.2018 mit 2 wöchiger Unterbrechung) unterwegs war. 
Die Beiden haben in dieser Zeit 71 Reisetagen miteinander verbracht, davon 41 unter Segel 
mit vier Nachtfahrten. Haben 24 Häfen besucht und 8 Mal vor Anker gelegen. Insgesamt ist 
das eine Strecke von 1144.3sm und nur 9,5% der Strecke wurde unter Maschine gefahren.
Trailerfahrt nach Kappeln/Schlei, in 4 Segeltagen nach Helsingör, Teilnahme am legendären 
Offshore Race “Sjaelland Rundt“, weiter zur südschwedischen Westküste, via … zurück zur 
Schlei. Nach kurzer Unterbrechung weiter i.R.d. H-Boot-Flottillentörns 2018 durch die 
Dänische Südsee via Drejö, Faaborg/Fynen, Söby/Aerö, Sonderborg/Als, Schleimünde, Lindaunis,
Kappeln.
Anmerkungen zum Wetter:
ausgesprochen sommerliches Wetter, oftmals mit sehr viel Wind. Anfänglich aus westl. 
Richtungen, später überwiegend aus südl. Richtungen. Nur 1 schweres Gewitter vor Anker 
erlebt. Ca. 50 % mit 1.Reff, ca. 10 % mit doppeltem Reff und Sturmfock gesegelt. Viele 
Segeltage wurden wegen rauer Bedingungen abgekürzt, trotz des ansonsten sommerlichen 
Wetters. Dem Umstand sind auch etliche Hafentage geschuldet. Selten Flaute und noch 
seltener Regen. Von den Wetterberichten stimmten lediglich die Windrichtungen, der Rest war 
überwiegend zum … Vergessen. Über Radio ist im Norden kein Wetterbericht in Deutsch zu 
empfangen. Der NAVTEX-Empfang funktioniert nicht überall im Norden. Die norwegischen 
Meldungen waren am zutreffendsten, beschränken sich aber auf das Skagerak.
Tipps zum Weitergeben: Im Juli und Anfang August sind die Westschären überfüllt mit Booten. 
Es scheint, als habe ganz Schweden Ferien und alle befinden sich auf dem Wasser. 
Dadurch entstehen viele unschöne Situationen. In den engeren Fahrwassern gleichen die 
Verkehrsverhältnisse teilweise denen auf der A40 gegen 17.00 am Montag. Diese Zeit ist für 
uns keine empfehlenswerte Reisezeit dort. Die Motorbootfahrerei hat inzwischen beängstigende
Ausmaße angenommen, Gefährdungen sind an der Tagesordnung. Die Insiderempfehlung von dort 
lautet: „bis Juni und ab Mitte August dort zu segeln“.
Und nun zu deinem sehr ausführlichen Zusatzbericht den ich wirklich nur gekürzt wiedergeben
kann. Aber ein paar High Lights müssen schon sein.
„Während oben erwähnter Regatta  …. Gab es schlimme Havarien bei Winden (gegenan) von 
6-7 Bft bei den rd. 150 Regattateilnehmern.  Glücklicherweise sind bei 50% Ausfall der 
H-Boote keine Personenschäden zu beklagen gewesen, trotz Mastbruch und schwerem Seeschlag. 
Auch mir ist ein Brecher von schräg achtern eingestiegen, hat aber durch glückliche Umstände
keinen schlimmen Schaden angerichtet und mich in keine ernste Gefahr gebracht. 
Mein luxuriöser “Salon“ wurde lediglich für einige Zeit zum Feuchtraum und unter der Jacke 
blieb es eine Weile unkomod. Sonst war alles in Ordnung. Andere hatten nicht so viel Glück. 
Nach rd. 60h reiner Segelzeit - bei 3 x 4h Pflichtpause für Einhandsegler - 
hieß es “the race is over and you are the champion“. Völlig übermüdet und am Ende der Kräfte
konnte ich nicht fassen, dass ich das Rennen in meiner Klasse gewonnen haben sollte. 
Als erstes regulär gewertetes H-Boot singlehanded war mir das Glück zuteil geworden. 
Und noch ein Superlativ: ich war das erste H-Boot in der Geschichte des Rennens (seit 1947),
das überhaupt je singlehanded dieses Rennen zu Ende geschafft hat. Ein Superempfang mit 
allem Brimbamborium, von Escorte bis Champagner am Steg, Flaggengala und Presse mit 
Fotosession. Das volle Programm. Ich konnte es gar nicht fassen. Die Gruppe der Deutschen 
H-Boot-Klasse wurde in der gesamten dänischen Presse gefeiert. Alle H-Boot-Kameraden haben 
mitgefeiert, auch die Havaristen haben ausgeharrt. Ein unvergessliches Erlebnis.
Nach Vielem erlebten mehr zum Beispiel, zur Essener Segelwoche wollte ich aber ohnehin eine 
Pause einlegen, um daheim die Regatta mitsegeln zu können. Hast du ja auch aber vorher gab 
es erste “Reklamationen“ wegen meiner “kurzen“ Abwesenheit ein, das sind sie nicht gewöhnt. 
Mein Kommentar: „wenig Verständnis für Kurzurlauber“. Und dann gab es noch einen schönen 
Saisonabschluss das von mir organisierte Flottillentörn für die Deutsche H-Boot-
Klassenvereinigung. Diesmal mit charmanter Crew. Mit 8 Booten insgesamt, darunter ein 
Folkeboot, geht es für 1 Woche bei durchwachsenem Wetter durch die Dänische Südsee. 
Eine nette und gesellige Runde zum Abschluss der Segelsaison auf See“

Der 10. Beitrag behandelt eine Ostsee Rundreise von Christian Siekmann und Isabelle 
Hutmacher auf ihrer  Seven Seas SC, einer Rival 38cc.  Zu diesem Zweck nahm man sich eine 
3 monatige Auszeit die man wohl einfacher bekam als vermutet. Der Grund dafür war ein 
Spruch, den man beherzigen sollte … immer … Aus einem Später sollte man viel öfter ein jetzt
machen, bevor es ein NIE wird. Nach einer Menge Vorbereitungen, auch an Reparaturen, 
Programmierungs-arbeiten oder Verproviantierung, bei er man den Skipper alleine an Bord 
zurück ließ, Zitat „Chris allein an Bord, das blieb leider nicht ohne Folgen. 
Der Backskistendeckel war erbarmungslos zu ihm und biss einmal herzhaft zu und spuckte 
seinen kleinen Finger sauber entbeint wieder aus. Chris wäre nicht Chris und blieb Herr der 
Lage, versuchte das Schiff nicht einzubluten, suchte den Verbandskasten, in dem natürlich 
alles ungeöffnet und originalverpackt war. Es gelang ihm, sich selbst einen Fingerverband 
anzulegen, um danach nach Hilfe zu suchen. Andreas und ich fuhren wie von Furien gejagt nach
Lemmer zurück und brachten ihn schnell ins Krankenhaus nach Sneek, welches wir wirklich 
empfehlen können, wo er super versorgt wurde. Heutzutage wird ein Fingerglied nicht mehr 
angenäht, es sei denn, es ist der Daumen, und wenn man dann noch Amphibien in seiner 
Ahnenreihe hat, dann wächst so ein Fingerglied inklusive Fingernagel auch wieder nach. Bis 
Rügen ging es dritt und dann hat mein Bruder abgemustert und der längste Schlag unserer 
Reise begann: Wir brauchten 336 sm Nonstop, um von Rügen nach Klaipėda/Memel zu segeln. 
Nachts war es sehr, sehr kalt, der Wind war gut, unsere Motivation war sehr hoch. 
Chris fand sich schnell in den Seerhythmus ein, der Eins O hingegen nicht. An der Grenze 
zum EEZ Klaipėda wurden wir von einem „unknown ship“ der Grenze entlang beobachtet. 
Sie folgten uns, wie ein Pilotfisch. Die einzige Berührung mit Zöllnern hatten wir auf der 
Memel auf dem Weg zum Hafen Old Castle Harbour in Klaipėda. Mit einem Signalhorn machten 
sie auf sich aufmerksam und wir steuerten daraufhin zu ihrem Kai. Auf Zuruf regelten wir 
die Formalitäten, das war alles. Es ging über Littauen, Lettland, Estland nach Finnland wo 
ihr in Helsinki die schönsten Hafentage der Reise erlebt habt. Weiter über Schweden mit 
eurem neuen Ziel Öland mit dem Hafen Byxelkrok. Es war highspeed segeln angesagt, im Surf 
die Welle runter mit 9,2 Kn SOG und im Durchschnitt 6 Knoten über knapp 47 sm. Hat Spaß 
gemacht. In der Nacht wachten wir im Hafen auf, durch metallische Geräusche auf Gestein. 
Wir stürmten raus, da wir dachten, es wäre unser Anker, der mit jeder neuen Welle auf den 
Kai knallt, aber es war das schlafende Nachbarschiff. Auf einmal kamen der Reihe nach immer 
mehr Segler rechts und links von uns an Deck ihrer Schiffe und heftige Geschäftigkeit kam 
auf. Jeder verholte sein Schiff, immer mehr Wind kam auf. Am nächsten Morgen war ein 
Ablegen nur durch Drehen der Schiffe zwischen Mooring und Kaimauer möglich. Alle haben sich 
gegenseitig geholfen, das war echte, gute Seemannschaft. Doch mehr dazu an einem Extra 
Abend? Insgesamt wart ihr vom 7.5.2018 bis zum 25.7.2018 unterwegs und habt dabei 2920,1sm 
unter eurem Kiel gelassen. Ein Ausführlicher Bericht der Reis folgt an unserem Winterabend 
im März.

Der 11. Bericht nun sagt etwas über den Urlaub von Uta und Frank Grone aus, die mit ihrer 
Spirit of Diana einer Dehler 36 SQ den englischen Kanal und die Nordsee bereist haben. 
Von Hindeloopen über Belgien nach Südengland und über Dover und Dünkirchen wieder zurück in
den Heimathafen. Sie waren dabei 23 Reisetage unterwegs und haben bis auf 4 Hafentage die 
restliche Zeit halb und halb gesegelt und gemotort. (820sm) Ihr hattet traumhafte Segeltage,
Windstille aber auch mehrfach über 40 kn in der Box. 
In eurem Bericht steht … wir werden offenbar älter, statt die Nacht durchzusegeln, drehen 
wir in Ijmuiden ab …. Keine Lust. Im bereits heimatlichen Solent mussten wir beim Wieder-
sehensempfang beim Hafenmeister erklären warum wir so lange nicht mehr da waren. 
In Portsmouth war es war schon interessant Alex Thomson und seiner Crew beim Basteln am 
seiner High Tech Hugo Boss zuzuschauen. Der geplante und gebuchte Lunch auf No Man´s Land 
Fort, wurde wegen 8-9 Bft abgesagt … zu riskant … euer Kommentar „Memmen!!“ 
Völlig überraschend habt ihr einen Arbeitskollegen getroffen und dann auch noch was 
Geheimnisvolles erlebt. Während der Überfahrt werdet ihr durch optische Signale auf die 
Notlage eines Motorbootes aufmerksam gemacht. Auf Rufweite bat man euch um Schlepphilfe 
nach Calais. Euer Gegenangebot Hilfe über euer UKW zu rufen wurde abgelehnt. Offensichtlich 
ist der Kontakt zu offiziellen Stellen nicht gewünscht. Obwohl die Crew beteuerte keine 
Kommunikationsgeräte an Bord zu haben und obwohl es zum Ankern deutlich zu tief ist wurdet 
ihr weggeschickt konntet aber später beobachten, dass mit Vollgas Hilfe kam. Offenbar gab 
es wohl etwas zu verbergen.

Der 12. Bericht gilt Familie Frank Elsner. Die waren mit ihrer Vida, einer Bavaria 41 in 
der Ostsee präzise Dänemark / Seeland unterwegs und zwar vom Do. 12.07. gestartet in Makkum 
Franecker, Lauersoog, Norderney, Dueckerswisch NOK, Rendsburg, Fehmarn, Gedser, Klintholm, 
Scanoer-Dragoer, Helsingoer, Hundested, Sejero, Keterminde, Bagenkop, Rendsburg, Cuxhaven, 
Norderney, Franecker, Makkum 02.08.
Anmerkungen zum Wetter … Sonne pur nur zu wenig Wind.
Es gab sehr nette Begebenheiten und Erlebnisse und folgende Besonderheiten …
In der Elbmündung sahen wir unsere ersten Delfine. In Dückerswisch NOK Kanal kann man 
kostenlos übernachten und schwimmen, allerdings muss man die Brötchen auch schwimmend holen,
man merke wasserdichter Rucksack gehört an Bord. Auf Fehmarn wurde uns unser 
Heckkorb/Reeling bei starkem Wind von einem anderen Schiff bei deren Anlegemanöver 
beschädigt. Gedser hat einen wunderschönen Strand und man kann super schwimmen. 
In Dragoer gab es ein Hafenkonzert mit Liveband. Im Schoss Kronborg in Helsingoer wurden 
in unterschiedlichen Räumen der Burg verschiedene Szenen aus Hamlet aufgeführt.
Sehr zu empfehlen!!!!!Auf dem Weg von Helsingoer nach Hundested passierten wir in ca. 
50 Meter Entfernung eine Einzelgefahrtonne in 50 m Abstand, plötzlich riss Frank das Steuer 
rum. Ca 10 Meter vor uns ragte ca. 40 cm die Spitze eines Fischerbootmastes aus dem 
Wasser.........:) danke Frank 
Fazit:  Wir hatten wunderschönes Wetter, waren sehr oft Schwimmen, haben schöne Etappen 
gesegelt und viele Schweinswale gesehen, bei nur drei Hafentagen war es besonders für 
unserer Steuermann anstrengend aber sehr, sehr schön.

Fahrtenwettbewerb 2017

Diesmal sind (wahrscheinlich aus Wettergründen) nur 11 Meldungen bei mir eingegangen, aber auch diesmal alle sehr lesens- oder auch zum Teil schmunzelwert.
Es geht auch heute munter lustig quer Beet durch die Segelreviere.
Wiltrud und Rainer Bechem   „SY LA MER“  Contest 44
(Preis AGFS-Trophy)
83 Tage, davon 47 See Tage und 36 Hafentage,  2074 sm
Unsere Sommersegelreise führte uns dieses Jahr durch 6 Länder nach Riga zu unserem 
3. ICCY Treffen. Gestartet am 1. Juni segelten wir durch das Smaland-Fahrwasser in DK nach 
Südschweden, dann durch die Hanöbucht und den Kalmarsund. Höhe Västervik nahmen wir das 
Schärenfahrwasser, besuchten Stockholm und segelten bei nur noch 12° Ende Juni zu den 
Alandinseln. Interessant war am 60. Breitengrad die Missweisung von ca. 10° zum Kompasskurs.
Wir besuchten Hanko, das finnische Segelmekka. Gestört hat uns dort, dass gefühlte 100 
Yachten einen Liegeplatz im Hafen reserviert hatten, aber nicht anreisten. Der Hafen blieb 
immer halb leer und der Hafenmeister schickte ankommende Yachten ohne Reservierung fort. 
Übrigens waren die Gebühren am Wochenende doppelt so hoch und Festmachen am Längs Steiger 
auch wesentlich teurer. Die keinen Häfen Estlands und Lettlands stellten für uns kein 
Problem dar, selbst bei nur 10 Gastliegeplätzen haben wir immer einen Platz bekommen. 
Problematischer war die Versorgung mit Lebensmitteln. Das Angebot war in den Supermärkten 
sehr eingeschränkt und in manchen Häfen gab es weder Laden noch Restaurant. Auch konnten 
wir so gut wie nirgends Fisch, frisch oder geräuchert, erstehen. Große Ausnahmen bilden 
Tallin und Riga, wo es alles im Überfluss und preiswert gibt. Riga ist eine sehenswerte 
Stadt, wundervoll restaurierte Gebäude reihen sich aneinander. Wie gewohnt war das Programm 
des ICCY-Treffens herausragend gut organisiert, informativ und abwechslungsreich. 
Für unsere Rückreise wählten wir aufgrund weiter vorherrschender Winde aus West bis SW 
wieder den Weg über die Alands und Ostschweden, es gab ja noch genügend zu sehen.
Unsere La Mer segelte uns zuverlässig, kaputt ging nur das Radio mit integriertem CD-Spieler
,…es wollte die Scheibe einfach nicht mehr ausspucken.

Andreas Fromm    „CAPADOS“  Biga 24  
(Preis Törns 2017+Uhr)
und wechselnden Gästen, typische Reise der früheren Fahrtensegler des Baldeneysees, 
sozusagen in älteren Zeiten.
  67 Reisetage, 55 Segeltage,12 Hafentage und 1677 SM.
Start: 06. Juli 2017 SKS Essen
Kanalfahrt mit gelegtem Mast und unter Motor nach Hamburg über Ruhr, Rhein-Herne Kanal, 
Dortmund-Ems Kanal, Mittellandkanal, Elbe-Seitenkanal, Elbe
(6. Juli – 12. Juli)
Kanalfahrt mit stehendem Maust aber unter Motor in die Ostsee von Hamburg über die Elbe 
und den NOK nach Kiel.
(17. Juli – 18. Juli)
Route auf der Ostsee (jeweils geplant nach Lust und Wetter des Tages...): eine Auswahl der 
angelaufenen Häfen ……Maasholm, Dyvig Bucht (Ankern), Tunø, Anholt, Helsingborg, Kopenhagen, 
Bornholm, Darßer Ort, Lübeck.
(19. Juli – 30. August)
Kanalfahrt mit gelegtem Mast und unter Motor zurück nach Essen über Elbe-Lübeck Kanal, 
Elbe, Elbe-Seitenkanal, Mittellandkanal, Dortmund-Ems Kanal, Rhein-Herne Kanal, Ruhr.
(2. September – 8. September) 
Ende: 08. September 2017 SKS Essen
Anmerkungen zum Wetter:
Das volle Spektrum zwischen Sonnenbrand und nassen Füßen! Dank der Wetterdaten von 
Meeno Schrader (Wetterwelt) waren alle Wetterereignisse jedoch gut vorherzusehen und somit 
planbar. Zwei Stürme (bis 9 Bft.) konnte ich in sicheren Häfen abwettern (Juelsminde und 
Anholt). Der Juli war fürchterlich verregnet, bot dafür aber kräftigen Wind aus südlichen 
Richtungen. Der August hingegen hatte viele Sonnentage zu bieten. Dazu nur leider 
hochdrucktypisch ohne viel Wind, der aber beständig aus der falschen Richtung kam. 
Die letzten Tage des Törns im September boten sogar schon etwas Herbstgefühle mit dicker 
Bodennebelsuppe in den Morgenstunden.
Erlebnisse /Besonderheiten:
Mit Jahresurlaub und reichlich Überstunden bewaffnet habe ich mir dieses Jahr einen lang 
ersehnten Wunsch erfüllt. Ich bin mit meiner BIGA 24    ……. 67 Tage unterwegs gewesen.
Den größten Teil der Reise bin ich Einhand gesegelt. Begleitet haben mich:
Birgit Nieder (SKS) (06. – 07. Juli)
Jerome Mauritz (Arbeitskollege) (13. – 21. August)
Gabi Grothe (SKS) (21. – 31. August)
Peter Remke (mein Lebensgefährte) (31. August – 08. September)
Die schönste Nacht vor Anker hatte ich in der Dyvig Bucht. Mit ströhmendem Regen und 5 Bft. 
habe ich den Als-Sund durchquert, bis pünktlich vor der Dyvig Bucht der Himmel aufriss und 
die Sonne zum Vorschein kam, sodass ich bei strahlendem Sonnenschein den Anker warf, den 
Grill anschmiss und einen tollen Abend hatte. Am nächsten Morgen verließ ein Folkeboot die 
Bucht und kam längsseits – eine Besatzung vom Yachtclub Ruhrland hatte meine Vereins-Flagge 
erkannt. Baldeneysee-Segler-Treffen auf der Ostsee...
Bis Anholt lief meine Reise wie im Flug. Es waren südliche Winde über mehrere Tage, sodass 
ich immer weiter nördlich kletterte. Auf Anholt hab ich mich einwehen lassen. Die erste 
mehrtägige Zwangspause, die mich wirklich zur Ruhe gebracht hat. Ich habe viele tolle 
Bekanntschaften mit anderen Seglern geschlossen. Mit einem Paar aus Travemünde habe ich 
mich sogar so gut angefreundet, dass ich auf dem Rückweg direkt bei ihnen zum Essen 
eingeladen worden bin. Ein besonderes Highlight war die Schäreninsel Hallands Väderö in 
Schweden. Nach einer komplizierten Ansteuerung (Einhand) ging ich dort vor Heckanker und 
hatte die gesamte Insel für mich allein. Steine, Wasser und ein rotes Haus. Geweckt wurde 
ich allerdings am nächsten Morgen von einer muhenden Kuh-Herde, die ebenfalls dort hauste 
und großes Interesse an dem Boot hatten, welches bei Ihnen zu Gast war.
In Kopenhagen haben wir zielsicher den Christianshavenskanal angesteuert und tatsächlich 
einen letzten Liegeplatz im Päckchen ergattert. Unser Nachbar, ein Niederländer (Einhand) 
mit einer OE36, war eine gute Wahl. Gleich mehrere Abende endeten spät mit mehreren 
Flaschen Wein im einen oder anderen Cockpit. Immer wieder auf dieser Reise habe ich 
frischen Fisch direkt von den Kuttern im Hafen gekauft und auf meinem Cobb-Grill an Bord 
zubereitet. Das hat nicht nur gut funktioniert, sondern war meist auch fürchterlich lecker.
Abschließend bleibt vor allem der Empfang hervorzuheben, den mir mein Verein am Tag der 
Rückreise bereitet hat. Mit Nebelhorn und Sekt stand ein Empfangskommando am Steg und 
bereitete mir ein wunderbares Ende des schönsten Urlaubs, den ich bisher erleben durfte!
Tipps zum Weitergeben:
Jeder, der noch keine Kanalfahrt auf den deutschen Binnenkanälen absolviert hat, sollte 
dringend den Mast legen und solch eine Reise unternehmen. Als Segelboot in Marinas von 
Motorbootvereinen zu übernachten hat einen ganz besonderen Charme. Begeistert bin ich von 
der Navigation und Logbuchführung mit meinem iPad. Sicher verpackt in einem wasserdichten 
Case haben mich die Apps „Logbuch“, „SEAMAN“, „Anker Alarm“ und „Kartenwerft“ sicher und 
angenehm begleitet.
Papierseekarten hatte ich natürlich auch dabei. Diese kann ich nun dank des iPads in 
ungenutztem Zustand interessierten Clubkollegen zum Kauf anbieten.

Familie Stricker  „VILLA BLAU“   Forgus 36  
(Preis Törns 2017)
87 Reisetage ,   51 Segeltage ,   36 Hafentage    1416 SM
Von Burgtiefe/Fehmarn über Anholt nach Farsund/Norwegen dann Entlang der Norwegischen 
Südküste nach Oslo und dann zurück an der Westküste Schwedens wieder mit einem Stopp auf 
Anholt und dann durch die Dänische Südsee wieder zurück nach Fehmarn.
Anmerkungen zum Wetter:
Nach viel Regen an der Westküste von Norwegen haben wir dieses Jahr an der Südküste in 
den 5 Wochen mit Beatrix nur 3 Regentage erlebt. Die Hinreise und die Rückreise waren 
durchmischter aber eigentlich gut.
Erlebnisse /Besonderheiten:
Nette Anreise Mitte Juni in 2,5 Wochen nach Farsund. Dabei waren eine alte Schulfreundin 
Julia Borgwardt und der Sohn von Freunden: Max Kammesheid. Eine Region die sich lohnt. 
Hier ist Beatrix an Bord gekommen und wir haben die gemütlichste Reise ever gemacht. 
In 5 Wochen 272 NM!! Wir tingeln so von Hafen zu Hafen von Bucht zu Bucht. Und in den 
letzten 2 Wochen wird die Zeit fast knapp – aber wir haben es dann doch bis nach Oslo 
geschafft. Die Norwegische Südküste ist ein Traum – es ist Platz für alle – tolle Buchten 
mit Infrastruktur der Kommunen – alles frei, gute Häfen, nette Menschen – nur der Bierpreis 
ist komisch, oder doch eher kosmisch.
Wir lassen das Schiff dann für 1,5 Wochen in einem Hafen südlich von Oslo liegen – ich muss 
für einen Job heim. Dann geht es erst nur mit der Tochter Helen und dann noch mit dem Sohn 
Paul wieder heim. So im September wird es wieder früher dunkel und auch die Temperaturen 
lassen nach. Aber wie haben noch viele schöne Tage an der Westküste Schwedens und dann noch 
mal Traumwetter auf Anholt und in der Dänischen Südsee.
Nur am letzten Segeltag – ich bin inzwischen mit Paul alleine unterwegs – kämpfen wir uns 
durch 4 Gewitterfronten mit 8er Böen und Hagel von Laboe nach Burgtiefe gegen den Wind 
zurück – ich habe einen Termin – Beatrix wartet dort auf uns. Aber seglerisch ein gelungener
Abschluss für den Törn.

Ute u. Peter Roth   „RUBY TUESDAY“   Duffour 39cc
(Kompasspreis)
  152 Reisetage, 87 Segeltage 6 Nachtfahrten, 65 Hafentage, 2773 SM
Schottland
Vom 26.04.2017 – 24.09.2017 vom Ijsselmeer über die Nordsee nach Inverness, durch den 
Kaledonischen Kanal zu den inneren und äußeren Hebriden und durch die Irische See und den 
Englischen Kanal wieder zurück zum Ijsselmeer.
Anmerkungen zum Wetter:
Perfektes Wetter mit Sonnenschein und blauem Himmel von Ende April bis Ende Mai! 
Danach wurde das Wetter eher schottisch - Sonnenschein und Regen wechselten sich ab. 
Auch Wind hatten wir nicht zu wenig - immer wieder mal mussten wir uns vor einem Sturm in 
irgendeinem Loch oder einer Bucht verkriechen. Selbst auf dem Rückweg von den Scilly Inseln 
und im Englischen Kanal mussten wir einzelne Wetterfenster nutzen, die sich zwischen den 
dicken atlantischen Tiefs aufgetan haben. Richtig kalt war es in diesem Jahr nicht - aber 
auch nicht richtig heiß. Angenehme Temperaturen zum Segeln, Ankern und zum Wandern.
Auf der drei-tägigen Überfahrt von Vlieland zum Kaledonischen Kanal hatten wir gute 
Bedingungen, gestartet sind wir mit raumem Wind aus ESE mit 6 Bft und viel Welle, 
angekommen sind wir in Inverness mit 4 Bft. Das Wetter war auf jeden Fall sehr viel 
besser, als erwartet! Trotzdem mag man am Ende der Reise keinen Regen mehr sehen.
Erlebnisse /Besonderheiten:
Im letzten Jahr sind wir auf unserem Törn nach Island im schottischen Wick und auf den 
Orkney Inseln zum ersten mal mit schottischem Single Malt Whisky in Berührung gekommen - 
der schmeckte auf jeden Fall nach mehr. Was lag also näher, als in diesem Jahr mal nach 
Schottland zu segeln. Dort gibt es einen Whisky-Trail auf dem Lande, aber auch einen 
Whisky-Trail auf dem Wasser. Den Whisky-Trail auf dem Lande in Speyside sind wir mit einem 
Leihwagen gefahren, auf dem Whisky-Trail zu Wasser sind wir jede Destillerie angelaufen, 
die wir mit unserer Ruby Tuesday erreichen konnten. Zwischen den Destilleriebesichtigungen 
und Tasting-Touren sind wir natürlich auch gesegelt - zu den äußeren Hebriden von Süd nach 
Nord, von Barra bis nach Stornoway, rund um die Isle of Sky, zu den inneren Hebriden und 
zu den Small Isles, zur Whisky Insel Islay und zum Schluss noch im River Clyde Gebiet. 
Tolle Landschaften, schöne Ankerbuchten und vor allem sehr, sehr freundliche Schotten.
Viele Häfen gibt es in Schottland nicht -. meistens haben wir geankert oder an einer 
Mooring gelegen. Unser Dhingi ist noch nie so viel im Einsatz gewesen, wie in diesem Jahr.
Schottland ist ein schönes Segelrevier, kann man aber mit Island oder Norwegen, wo wir ja 
in den vergangenen Jahren waren, nicht wirklich vergleichen. Es fehlen die so 
beeindruckenden, hohen und schroffen Berge und Gletscher. Wären wir erst nach Schottland 
gesegelt und dann nach Island, wären wir vermutlich von Schottland mehr begeistert. 
Wir hatten auch in diesem Jahr nicht das Gefühl, dass wir noch länger dort segeln müssten - 
drei Monate reichen für dieses doch überschaubare Segelrevier.
Unterwegs waren wir vom 26.04. bis 24.09.2017 und haben 2.773 sm im Kielwasser gelassen. 
Von den 152 Tagen, die wir unterwegs waren, sind wir an 87 Tagen gesegelt, haben 65 Hafen-
tage eingelegt und sind 6 Nächte durchgesegelt, die in diesem Jahr auch tatsächlich mal 
wieder dunkel waren. Mitgebracht haben wir von unserer Schottland Reise eine nicht kleine 
Auswahl an Single Malt Whiskys.
Tipps zum Weitergeben:
Es gibt viele sehr schöne Ankerbuchten, zum Teil mit Moorings - wer gerne ankert, kommt 
hier voll auf seine Kosten. Internetverbindung und oft auch Telefonempfang sind sehr 
schlecht - man ist nicht immer zu erreichen und die Zeitung lässt sich mit 2G Internet 
leider auch nicht runterladen.

Johannes Baston   „RUBINA“    Jeanneau 32 i
22 Reisetage, 16 Segeltage, 6 Hafentage, SM 370/220 gesegelt

Heeg – Amsterdam – Haarlem – stehende Mastroute – Zierikzee – Roompot –  Hellevoetsluis – 
Stellendam – Scheveningen – Muiden – Heeg
Anmerkungen zum Wetter:
Anfangs sehr warm, trocken und meist wenig Wind (Mitte Juni). Ende Juni / Anfang Juli 
wechselhaft und deutlich mehr Wind. Je ein Sturmtag in Roompot und Scheveningen.
Erlebnisse /Besonderheiten:
Wir planten einen Törn nach Zeeland – über die Staande Mastroute hin mit dem legendären 
Nachkonvoi durch Amsterdam und zurück über die Nordsee. Klar, auf der Staande Mastroute 
gibt es viele Brücken, aber mit so vielen Problemen hatten wir nicht gerechnet.
In Amsterdam ist eine Brücke defekt, Umweg über Haarlem, kein Nachtkonvoi. 
Aber Haarlem hat uns auch sehr gut gefallen. Bei anhaltender Hitze (Mitte Juni) lassen 
sich manche Brücken erst nach Kühlung öffnen. Hilfe durch Bauer mit Güllewagen 
(hoffentlich war da nur Wasser drin) hinter Haarlem, über eine Stunde warten. Dadurch das 
Erreichen einer Brücke mit wenigen festen Öffnungszeiten verpasst und zusätzliche Wartezeit 
von mehreren Stunden. Sonntagmittag an einer Brücke (Hillegommerbrug) stauten sich zu 
beiden Seiten jeweils mehr als 50 Boote!
Tipps zum Weitergeben:
Für das Befahren der Staande Mastroute ist Planung nötig, da sonst z.T. erhebliche und 
unnötige Wartezeiten an Brücken mit wenigen Öffnungszeiten entstehen können.
Die Mündungsgewässer von Rhein und Maas sind tidenabhängig, weisen wechselnde Wasserstände 
und Strömungen auf, letztere sind bei der Abschätzung der Reisegeschwindigkeit zu 
berücksichtigen. Immer wieder nach Störungen und Betriebseinschränkungen erkundigen – hilft 
leider nicht bei sehr kurzfristigen Störungen, Zeit einplanen für die südholländischen 
Städte.

Michael Rörich mit welchselden Besatzungen
SEMPER FIDELIS“   H-Boot (Regattaboot) LÜA 8,28 x 2,18m
1. Fahrt:   Flotillen Törn, 9 Reisetage, 6 Segeltage, 3 Hafentage,SM 128,8
Flottillentörn der deutschen H-Boot-Klassenvereinigung über die Westfriesischen Inseln vom 
02.09. – 10.09.2017 Durchwachsenes Spätsommerwetter, relativ mild. Die halbe Zeit musste 
gerefft gesegelt werden. Auf dem Rückweg am letzten Segel Tag erleben wir dann 3 
Gewitterdurchgänge, doch nur eines erwischt uns richtig. Mords Platzregen und vorherige 
Flaute können aber die Bombenstimmung der Teilnehmercrews nicht bremsen. In Hindeloopen 
geht es dann per Trailergespann wieder gen Heimat. Mancher Teilnehmer ist beeindruckt und 
mit ersten oder neuen Erkenntnissen in der Tidennavigation heimgefahren. Gut so.
Zweite Fahrt mit Freundin Heike
7 Reisetage, 6 Segeltage, 1 Hafentag , SM 49,5 plus Binnenstrecke
Kleiner Sommertörn “Ijsselmeer rund“ 1 Woche vom 07.08. – 13.08.2017 Marina Hindeloopen/
Ijsselmeer – Marina Den Oever – Buyshaven Enkhuizen – Urk – Marina Friese Hoek/Lemmer – 
vor Anker Korte Fleet/Friesland binnen –Marina Hindeloopen  bei durchwachsenes Sommerwetter,
relativ mild.
Dritter Törn mit Enkel  Jannes , 8 Jahre alt  (Familienpreis)
2-Wochen-Sommertörn “Spielplatznavigation rund Ijsselmeer“ mit Sandkastenrocker!
- 17.07. – 31.07.2017 / der ganz andere Törn
14 Reisetage,   6 Segeltage,  8 Hafentage , SM  keine 100
Trailerfahrt vom YCRE/Baldeneysee nach Hindeloopen/Ijsselmeer (290 km) – Marina Makkum – 
Compagnieshaven Enkhuizen – Marina Volendam – Flevo Marina Lelystad – Marina Stavoren – 
Hindeloopen. Keine 100 sm, aber ungeheuer viel Spaß mit dem kleinen Steuermann.
Anmerkungen zum Wetter
erste Woche Sommerwetter, zweite Woche durchwachsenes Wetter mit Starkwind, relativ wenig 
Regen.
Erlebnisse /Besonderheiten:  Ausgangsbasis
1.)    2 Ferienwochen von der Supermami meines Enkels Jannes (8J) genehmigt
       bekommen.
2.)    Wir segeln kurze Strecken und Zeiten und bleiben dort lange, wo es tolle
       Spielmöglichkeiten gibt.
3.)    Oberste Devise: ordentlich Blödsinn machen, Schule vergessen!
Am Samstag wurde Jannes 8 Jahre, sonntags Kindergeburtstagsparty, Montags an Bord in 
Holland !  „So Opa, jetzt haben wir endlich Ruhe vor der Mama“. Männertörn! Und los ging‘s. 
Der erste große Schlag über See, der Bursche war noch nie auf einem Meer, noch nie ohne Mama
 … Spannend für uns beide. Würde ich wegen Heimweh abbrechen müssen?
Die 2-Wo-Tour war einmalig, einer meiner besten Törns. Kaum Seemeilen gemacht aber 
unendlich viel Spaß gehabt und einen super Steuermann gewonnen. Die modernen Hightech-
Spielzeuge blieben bis zu den letzten 2 Tagen im Spielekoffer. Die angelaufenen Häfen boten 
so viel Spielmöglichkeiten, an Bord hatten wir so viel mit-einander zu tun: spielen, 
basteln, singen und einfach nur Quatsch machen. Erholung pur. Der Bursche war kernig und 
hat meistens nach Kompass über ordentliche Strecken gesteuert. Langeweile kam nie auf. 
Seekrankheit glücklicherweise auch nicht, als es mal mit 6 Bft blies (Böen 7). Keine Angst, 
schnelles Segeln und Spaß daran, wenn Opa von Gischt und Wellen ordentlich eingedeckt wurde,
während er im Niedergang das Geschehen bequem und gesichert genossen hat.
Alles war wichtig, nur nicht die sm. Schlechtwettertage kamen nahezu gerade recht. 
Der ganze Törn war für uns beide ein einziger Spaß, für die Supermami war die zweite Woche 
hingegen etwas schwieriger … Wir hatten BEIDE dafür Verständnis …
Zusatzbeladung: 1 kompletter Trolly mit Spielen, Büchern, Discman etc.,
                         1 Roller, 1 Fußball, 1 Pumpgun (Wasser),  1 Starkwinddrachen und
                         1 Kinderschlauchboot
Hinweis:             Die Tipps zu den familienfreundlichen Marinas, die wir angelaufen
                     haben, habe ich von Michaela Pastors! Dafür bin ich ihr dankbar.

Freddi und Bruni Vaupel     „GOLDIE“   Heyblom 1250
Preis Törns 2017
40 Segeljahre liegen hinter uns. 1974 haben wir mit einer Golif angefangen. Danach folgten 
eine Trapper 28, eine S&S 30, eine X 102 und eine Oyster 395 LW. Zuletzt haben wir 6 Jahre 
eine Moody 425 im Mittelmeer gesegelt, die wir 2015 aus Altersgründen verkauft haben. 
Plötzlich standen wir ohne Schiff da und das ging gar nicht. 2016 sind wir dann zum „Üben“ 
mit Goldie durch Holland geschippert. Und 2017… aber das steht ja alles in unserem Bericht. 
Wir sind Freddy und Bruni Vaupel und Goldie, eine Heyblom 1250.
Ich nehme das Resümee schon mal vorweg es lautet: „Goldie“ war für uns ein zuverlässiges 
perfektes schwimmendes Zuhause. Wir hatten einen Supersommer. Trotz der vielen Schleusen-
arbeit waren wir nie überfordert. In allen 3 Ländern waren die Menschen sehr freundlich und 
hilfsbereit. Darum nächstes Jahr gerne wieder. Es gibt noch so viele Strecken zu erkunden.
Wir sind 1.958 km gefahren und auf dieser Strecke lagen 574 Schleusen.
Mit Goldie auf einer  Holland-Belgien-Frankreich-Tour
vom 23.5.  bis  15.09.
Ich werde hier nur ein paar Highlights rauspicken und euch davon erzählen, alles andere 
würde den heutigen Abend sprengen. Der gesamte Bericht ist sehr detailreich und aufwendig 
geschrieben und enthält tolle Fotos und für alle die es komplett lesen möchten ein Tipp 
schaut mal auf der AGFS Homepage nach dort werdet ihr ihn finden.
Über viele Kanäle und Flüsse ging es nach Brüssel, um 10 Uhr sind wir im Brüsseler Royal 
Yachtclub. Inzwischen sind es 34 Grad. Deshalb verlegen wir die Besichtigungen auf die 
nächsten Tage. Wir besichtigen Brüssel. Direkt am Yachthafen steigen wir in die Tram, die 
als Metro dann in der City hält. Beeindruckend ist der Grand Place mit seinen mit Blattgold 
verzierten Zunftshäusern. Die glänzen in der Sonne um die Wette. In der Galerie du Rui gibt 
es im Mokkaffe die besten Brüsseler Waffeln. Bei Neuhaus kaufen wir natürlich die berühmten 
Trüffel. Jedoch sind die Champagnertrüffel von Heinemann in Düsseldorf noch einen Tick 
besser.
Natürlich darf das Bier nicht fehlen. Von hell bis dunkel, von bitter bis malzig ist alles 
dabei. Hier wurden die Fritten erfunden. Auch für uns gibt’s eine Tüte mit Majo. Fehlen nur
noch die Muscheln. Aber bei 32 Grad ist uns nicht nach Muscheln. Zum Abschluss noch ein 
Besuch im Margritte-Museum.
Auf der Weiterfahrt mussten wir auch Mal umkehren weil die vor uns liegenden Kanalbrücken 
der Sambre wegen Baufälligkeit gesperrt sind. Besuch von der Polizei hatten wir auch.
Wir durchfuhren  den 565 m langen Ham-Tunnel. Er ist sehr eng und dunkel. Da der Tunnel nur 
3,10m hoch ist, mußten wir die Sprayhood abbauen, also fahren …….„oben ohne“.
Wir haben viel abgeradelt und auch ein paar Champagnerkellereien besichtigt.
Aber allmählich wird unser Diesel weniger und wir wissen nicht, ob er bis Paris reicht, 
denn dort ist erst wieder eine Bootstankstelle. In Reims lag neben uns ein ganz lustiger 
Holländer mit seiner geschätzt 30 Jahre jüngeren, litauischen Frau. Ruck zuck räumt er aus 
seinem Boot eine Transportkarre, zwei 35l Kanister und eine elektrische Zapfpistole. 
Freddy ist dann 2mal zur Tanke in 100 m Entfernung und schon hatten wir 140l Diesel mehr 
im Tank. Das ist das Schöne an der Binnenfahrt. Man lernt viele unterschiedliche Menschen 
kennen und jeder hilft jedem. Nachmittags noch eine schöne Radtour auf dem asphaltierten 
Treidelpfad gemacht. Die große Hitze ist vorüber und wir können wieder gut schlafen.
Wollen wir wirklich fahren? Stiefel und Regenjacke an. Während der Fahrt sitzen wir trocken 
unter der Sprayhood. Wir könnten auch vom 2. Steuerstand unten im Schiff fahren, aber dazu 
haben wir uns bis heute nicht entschließen können. Oben hat man den besseren Überblick. 
In den Schleusen werden wir natürlich beim Anlegen nass. Und? Das ist „Wassersport“. 
5 Schleusen und ein Tunnel von 300 m weiter erreichen wir Nogent-sur-Marne. Da der Hafen 
mitten in Paris gnadenlos überbelegt ist, wollen wir hier die nächsten Tage bleiben und von 
hier aus Paris besichtigen.  Gesagt --------- getan.
Vom 1.7. bis 11.7. haben wir hier gelegen und sind jeden 2. Tag mit der Metro nach Paris 
gefahren. Es war unglaublich heiß und die Tage dazwischen haben wir uns erholt. Besonders 
unsere Füße und Beine hatten die Ruhetage verdient.
Montmartre, Moulin Rouge, Sacré Coeur, das Kaufhaus Lafayette, Friedhof von Montmartre, 
wo wir die Gräber von Heinrich Heine, Rudolf Sax, Jacques Offenbach und Degas entdeckten, 
Yachthafen Arsenal, das Museum Orsay, Petite und Grand Palais, Champs-Èlysée, Arc de Triumph
 wo wir am Sonntag über einen Wochenmarkt schlenderten. Es war noch vieles mehr. 
Der Verkehr ist höllisch, Kreuzungen werden gnadenlos zugefahren, um dann durch Hupen 
weiterzukommen. Paris wäre noch schöner, wären keine Touristen da. Besonders jene aus dem 
asiatischen Teil der Erde. Sie treten in Gruppen von 20 bis 50 Personen auf und versperren 
alles, da gibt es dann kein Durchkommen mehr. Leider können wir nur wenige Fotos von Paris 
zeigen, denn am 2. Tag sind uns in der Metrostation Kamera und Ipad aus dem Rucksack 
gestohlen worden. Ab jetzt werden die Rucksäcke immer vorne getragen.
Wir fahren weiter den Kanal durch eine beschauliche Idylle. Manchmal haben wir einen Blick 
auf die tiefer fließende Loing. Nach 11 Schleusen geht der Canal de Loing in den Canal de 
Briare über, wo wir in Montagis stoppen. Eine sehr schöne Altstadt läd zum Verweilen ein.
Wir bleiben noch einen Tag hier. Es tröpfelt, dann wieder Sonne und drückend warm. 
Im Ort ein überdachter Wochenmarkt, wo es Obst und Gemüse in guter Qualität gibt. 
Nachmittags ist Putzdienst angesagt. Freddy außen und ich innen. Schnell ein bisschen 
Handwäsche, denn Häfen mit Waschmaschine sind rar. Bevor ein kleines Gewitter durchzieht, 
ist die Wäsche schon trocken.
Es gäbe noch Vieles mehr vorzulesen, aber wer weiß vielleicht gibt es ja einen eigenen 
Abend für diese Reise.

Manfred Ketels mit der Ohlson 8:8  „STUPS“
wie jedes Jahr einhand
Reisetage 72…. Segeltage..9..  Hafentage: 63 Meilen: 298

Burgtiefe- Gedser-Klintholm-Gislövsläge-Ystad-Simrishamn-Ystad-Klintholm- Gedser-Burgtiefe
Anmerkungen zum Wetter:
Häufiger SW-Wind oder Starkwind aus E. Nur wenige warme Tage, viel Regen und Starkwind. 
So häufig habe ich noch nie die Heizung (elektrisch und Diesel) gebraucht.
Erlebnisse /Besonderheiten:
Wollte eigentlich mal wieder bis in den Kalmarsund. Aber in Ystad bekam ich Probleme mit 
einem Fußgelenk. Dann nur noch nach Simrishamn, dort wieder Probleme. Blieb dann lange 
dort und dann zurück. Durch die wenigen Wind- Wetterfenster ließ ich mich zum ersten Mal 
motivieren die 56 sm Strecke Ystad-Klintholm bei Flaute direkt zu motoren. Sowas ist mir 
sonst zu lang, fast 11 Stunden und dann natürlich ins Päckchen. Aber in Gislövsläge wollte 
ich nicht auf passenden Wind warten müssen. In Klintholm dagegen kann man es gut länger 
aushalten, denn am nächsten Tag konnte ich dann vom Päckchen in eine Box umziehen. 
Am 11. August war ich dann nach nur einer Nacht in Gedser wieder in Burgtiefe....und war 
froh darüber. Aber da war auch kein Sommer.
Tipps zum Weitergeben:
WLAN in Simrishman und Ystad ist im Gegensatz zu vor 2 J. jetzt ganz brauchbar.

Heike und Ulrich Haase   „KOMERWEL“  Beneteau First 18
(Preis: kleinstes Schiff)
Von Faaborg nach Ballen über Drejø, Skarø, Lyø, Ærøskøbing, Svendborg, Korshavn
Anmerkungen zum Wetter:
Die Reise dauerte 18 Tage, davon waren wir an 6Tagen nicht auf dem Wässer. 
An den übrigen Tagen waren maximal 5 Windstärken und sehr selten Regen. 
Abends flaute der Wind oft ab. Es war selten Sonnencremewetter.
Angenehmes Dänemark:
Den Motor benötigten wir nur für Hafenmanöver.
Erlebnisse /Besonderheiten:
Nichts ;-) Genau das war das Schöne. Ein ganz ruhiger Törn mit abgelegenen Liegeplätzen 
wie Ballen oder dem alten Hafen von Dreyø, in dem wegen des Tiefgangs nur Moorboote und 
unser Schwertboot lagen. Es gab natürlich such belebte Häfen wie Lyø und Ærøskøbing.
Einfach treiben lassen, egal, wann man ankommt. Es liegt ja alles so nah beieinander. 
Wie Jollensegeln mit Kaffeekocher an Bord. Wir machten Wanderungen auf den Inseln 
(Inselumrundungen) und waren immer das kleinste Boot im Hafen – wir haben noch nicht mal 
eine Leisure 17 gesehen. Proviant gab es in jedem Hafen (außer in Ballen) sodass wir den 
Kühlschrank nicht vermissten.
Navigation mit Papierkarte, Handkompass und Fernglas. Der Wetterbericht von 
Kachelmann.com auf dem Handy stimmte überwiegend. In Lyø ist es mal was später geworden. 
Beim Einlaufen um 19:00 Uhr waren schon alle da. Kein Platz! Beim Herumirren im Hafen rief 
der Hafenmeister, der gerade Liegegeld kassierte: "kleines Boot - hierher" und winkte vom 
Steg zu uns rüber. Da war aber kein Platz, bis plötzlich zwei große Boote auseinanderrückten
und für uns Platz machten. So konnte er Liegegeld der Kategorie "weniger als 9 Meter" für 
unsere 5,5 Meter kassieren. Problematisch wurde es dann, als das Boot neben uns am nächsten 
Morgen den Hafen verließ. Unsere addierten Leinen hätten kaum bis zum Dalben und zurück 
gereicht. Unser „großer Freund“ schenkte uns dafür gönnerhaft eine alte Fockschot und 
sagte, sie hätten auch mal mit so einem kleinen Schiff angefangen, mit einer First 26!  
Wäre eine schöne Zeit gewesen. Wir haben sie noch, die schöne Zeit.
Tipps zum Weitergeben:
Kranen ist für Boote ohne Heißstropps teuer. In Faaborg gibt es einen Kran mit Handkurbel 
für 50 Kronen, aber auf ganz Fünen keine Gurte. Für 70 bis 100 Euro kommen große Lastwagen 
mit Kran, die das Problem lösen.
In den meisten Häfen gibt es öffentliche Grills und Koch- und Spülhäuser, für Leute wie uns,
mit Kochtopf ohne Kocher. Aber auch die anderen nutzten diese Einrichtungen gerne und hatten
immer eine aufgeräumte Kombüse an Bord.
Auf Dreyø gibt es ein Kochhaus mit Kühlschrank, aus dem man sich für ein paar Kronen, in 
eine Spardose eingeworfen, ein kühles Ankerbier holen konnte.
Auf Skarø hingegen musste man für die Toilettenbenutzung zahlen, außer für die 
Behindertentoilette. Hier bildete sich eine lange Schlange. Entweder wird Skarø gerne von 
Behinderten oder von sparsamen Menschen mit viel Zeit frequentiert. Ich gehörte auch zur 
Kategorie 2.

Horst und Marianne Dedert  „LADY MARY“ Westerly 33
Eigentlich sollte es Richtung Stockholm gehen. Das Boot war im Winter auf Fehmarn geblieben.
Der Krantermin und Liegeplatz in Burgstaken war perfekt. Zum Flottmachen der Lady Mary waren
14 Tage geplant aber keine weiteren 14 Tage wegen schlechten Wetters Wir entschieden erst 
mal Richtung großer Belt bis Spotsbjerg dann weiter Richtung Omö und da der Wind extrem 
gegen uns war, haben wir auch dieses Ziel geändert … also westschwedische Schären. Die sind 
auch sehr schön und so planten wir Langör auf Samsö dann Greena Anholt und Lyö anzulaufen 
und dann nach Schweden. Aber erstens kommt es anders ……..
Bei 7bft Wind und angesagten 10 bft aus SO doch lieber vom Ankerplatz auf Langör in den 
sicheren Hafen …. Sehr idyllisch ….. Nach einer Woche gab es Abwechslung. Freunde sagten 
sich an und gemeinsam trotzen wir dem Wetter. Das es auch für die Zukunft nicht rosig 
aussah, trennten sich unsere Wege. Sie traten die Heimreise an und wir den Sprung nach 
Ebeltoft .. sehr gemütliches Städtchen, aber nach einer Woche kennt man auch hier jeden 
Stein. Für den Rückweg sind wir dann wieder nach Langör auf Samsö. Zwar waren wir ein wenig 
beruhigt dass wir nicht die Einzigen waren die in en geplanten 3 Monaten nur bis Ebeltoft 
gekommen sind. Alle die nördlicher unterwegs waren sind deutlich besser durchgekommen. 
Egal Samaö ist auch schön und gar nicht so weit vom Baldeneysee weg, denn hier trafen wir 
Ursi und Stefan (ETUF) mit ihrem Folkeboot. Auch sie hatten große pläne die immer kleiner 
wurden. Aber die gemeinsam verbrachten Abende waren für alle eine willkommene Abwechslung. 
So langsam bummelten wir dann über Kerteminde, Lundeborg und Bagenkop nach Fehmarn zurück. 
Segel einpacken und nach Hause. 3 Monate Ostsee und 300 Meilen waren keine so große 
Entfernung. Kleiner Tipp am Rande die anschließenden drei Wochen in Kroatien bei 28 Grad 
waren für uns deutlich angenehmer.

Udo und Roswitha Skiebe   „MA VIE“         Malö 34

Makkum, Doccumer EE Borkum, Lauwersoog, Dokkum, Harlingen, Vlieland, Makkum

Anmerkungen zum Wetter:
Durchwachsen, einige Starkwinde, einige heftige Schauer .. kurz … „hollandse sommerweer“
Von Delfzijl nach Borkum geht´s am besten mit ablaufendem Wasser wie alle wissen.
Doch sollte man mit mehr als 1.50m Tiefgang nicht beim niedrigsten Wasserstand in die 
Marina „Port Henry“ einkaufen wollen. Einige Plattboden und Motorboote kamen doch noch an 
uns vorbei aber nicht ohne den Kommentar … „Das Wasser kommt bestimmt bald wieder“,  sehr 
aufmunternd! Wegen der vorherrschenden Starkwinde und des damit verbundenen 
Zwangsaufenthaltes lohnte es sich nicht mehr nach Norderney zu segeln, also ging es zurück 
nach Lauwersoog, über Dokkum nach Harlingen um noch ein paar Tage auf Vlieland verbringen 
zu können.
Seit einiger Zeit etwas Wasser in der Bilge. Wurde aber immer mehr und das aufsaugen eines 
¼ Eimers Wasser aus der Pütz war mir dann doch zu mühsam. Der auf die letzte Minute 
errungene Ersatzschlauch war leider auch nicht die Lösung. Die Wasserpumpe war kaputt. 
Also die Hafenmeisterin nach einer Volvo Penta Werkstatt gefragt. Die meint aber das ist 
doch eine Jabsco Pumpe und somit kein Problem, neue Dichtungen und ich könnte am Montag 
weiter. Sie habe bis vor kurzen eben jene Werkstatt bei der ich den Schlauch bekommen habe, 
mit ihren Vater betrieben. Der Käufer käme gleich vorbei und würde die Pumpe mitnehmen. 
Kurz und gut am Montagmorgen brachte der Monteur die reparierte Pumpe zurück. Und das alles 
trotz Sonntagsarbeit für unschlagbare 30.—Euro. Das kosten bei Volvo Penta alleine mal die 
notwendigen Dichtungen. Die Pumpe war schnell montiert und so konnten wir noch nach Vlieland
und hatte zwei Tage später einen Traumtörn zurück nach Makkum.