Achtung !!! Führerscheinpflicht bei E-Motoren herabgesetzt

Seit Januar jetzt Führerscheinpflicht für

E-Motoren ab 7.5 kw

Lautlos und kurzfristig vollzogen sich gegen Ende des vergangenen Jahres einige Änderungen der Sportbootführerscheinverordnung, die zum 1. Januar in Kraft getreten sind. Die entsprechende Änderungsverordnung datiert vom 1. Dezember, wurde am 8. Dezember im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und trat am 1. Januar ohne Übergangsfrist in Kraft.

Die wichtigste Änderung betrifft die Führerscheinpflicht für Elektromotoren. Seit 2013 sind Boote mit einer Motorleistung von bis zu 15 PS führerscheinfrei. Das gilt nun nicht mehr für Elektromotoren. Hier ist ab sofort die neue Grenze von 7,5 kW gültig, was etwa 10 PS entspricht. Eigner betreffender Boote ohne Sportbootführerschein müssen diesen daher bis Saisonbeginn erwerben oder auf einen Verbrenner umsteigen.

Die Begründung des Gesetzgebers für diesen Schritt ist der höhere Wirkungsgrad von Elektromotoren. Das höhere Drehmoment sorge für höhere Beschleunigungswerte als bei Verbrennungsmotoren nominell gleicher Leistung.

Änderung Funkkanäle in NL

Welche Kanäle weltweit genutzt werden, bestimmt die 
World Radio Conference (WRC). 
Die WRC hat zuvor festgelegt, welche analogen UKW-Kanäle ab dem 
1. Januar 2023 für die digitale Datenkommunikation vorgesehen sind. 
Dazu wurde das Funkkommunikationssystem VDES in Betrieb genommen. 
Dieses System arbeitet im VHF-Band der Marine Mobile. Dies hat zur Folge, 
dass einige RWS-Standorte einen anderen UKW-Kanal nutzen müssen. 
Der aktuelle Kanal steht dann auf den betroffenen Objekten (Brücken, 
Schleusen, Verkehrsposten) nicht mehr für die Sprachkommunikation zur 
Verfügung. 
Insgesamt gibt es zwanzig Installationsstellen für Rijkswaterstaat. 
Die folgende Übersicht zeigt, welche Punkte dies betrifft und wann 
der Kanal gewechselt wird.